Sommer 24 : Roman

個数:

Sommer 24 : Roman

  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783446285767

Description

Das scheinbar Unversöhnliche versöhnen und das wirklich Unversöhnliche aushalten - Navid Kermanis existenzieller, hellsichtiger RomanWie ist es, wenn sich die vertraute Welt auflöst, wenn das, was gestern noch normal war, heute nicht mehr gilt? Navid Kermani fängt diesen Moment in einem einzigen Sommer ein: Ein Freund, der zuletzt politisch auf Abwege geraten war, hat sich das Leben genommen. Die Kriege rücken näher und die Debatten werden schriller. Seine Freundin hält den Erzähler für einen Macho, aber das bleibt bei weitem nicht der schlimmste Vorwurf, der sein Selbstbild erschüttert. Auf unnachahmliche Weise gelingt es Navid Kermani, unsere Gegenwart aus ihren Widersprüchen heraus zu begreifen, das scheinbar Unversöhnliche zu versöhnen und, wichtiger noch, das wirklich Unversöhnliche auszuhalten. Ein existenzieller, hellsichtiger Roman unserer Zeit. Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kleist-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Hölderlin-Preis, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2024 mit dem Thomas-Mann-Preis für seinen Roman »Das Alphabet bis S« (Roman, 2023). Bei Hanser erschien bisher außerdem »Dein Name« (Roman, 2011), »Über den Zufall« (Edition Akzente, 2012), »Große Liebe« (Roman, 2014), »Album« (Erzählungen, 2014), »Sozusagen Paris« (Roman, 2016) sowie seine Korrespondenz mit Natan Sznaider »Israel« (2023)und zuletzt »Sommer 24« (Roman, 2026). »Ayda, Bär und Hase« (2017) war sein erstes Buch im Kinder- und Jugendbuchprogramm des Hanser Verlags, es folgten »Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen« (2022) und »Zu Hause ist es am schönsten, sagte die linke Hand und hielt sich an der Heizung fest« (mit Illustrationen von Mehrdad Zaeri, 2025). »Was ich fühle ist Beglückung darüber, was Navid Kermani hier gelungen ist. Ein Triumph der Literatur über unsere bedrückende Gegenwart.« Thomas Böhm, rbb, radioeins, 26.02.26 »Navid Kermani hat mit 'Sommer 24' einen so klugen wie berührenden Roman über unsere aus den Fugen geratene Zeit vorgelegt, der den Lauf der Dinge zwar kaum verändern wird, aber doch beispielhaft zeigt, wie man offen und direkt damit umgehen kann.« Jürgen Abel, Literatur in Hamburg, 27.02.26 »Ein wohltuend differenzierter, die eigenen Sichtweisen stets hinterfragender Roman. Eine dringend gebrauchte Haltung im höllischen Meinungsfeuerwerk unserer Tage.« Nicole Strecker, WDR, 28.02.26 »Navid Kermanis 'Sommer 24' ist so klar, und wach, harmonisch komponiert, auch toll geschrieben mit einer großen Sprache, dass es ein wahnsinniger Genuss ist, dieses Buch zu lesen.« Felix Palent, rbb, radioeins, 09.03.26 »Eine elektrisierende Lektüre zur Stimmungslage des Westens, in dem die liberale Ordnung nur mehr Fassade ist.« Max Gösche, Rolling Stone, 03/26 »Navid Kermani verdichtet die aufgeheizte Stimmung zu einer Momentaufnahme einer widersprüchlichen Gegenwart.« Christoph Schröder, SWR Kultur, 29.12.25 »Ein schmaler Roman, der mit voller Wucht in unsere Gegenwart trifft. Wer das liest, taucht nach fünf höchst intensiven Stunden taumelnd und mit tausend neuen Gedanken wieder auf.« Alexander Solloch, NDR Kultur, 18.02.26 »Der neue Roman von Navid Kermani ist eigentlich gar keiner - dafür umso großartiger.« Bernd Mellchar, Kleine Zeitung, 07.03.26 »Man bleibt am Schluss zurück in einer Nachdenklichkeit, die selten Antworten gibt, sondern wesentliche Fragen stellt. Und das ist doch ein gutes Ergebnis.« Bernd Mathieu, Aachener Zeitung, 07.03.26 »Eine einfache Antwort auf diesen 'Sommer 24', auf die Polarisierung der Gesellschaft, hat Kermani nicht. Und doch weist der Roman einen Weg: die Komplexität dieser Gegenwart wahrnehmen, ihre Vergangenheit miteinholen und das Blickfeld auf weit stellen. Lesenswert!" Richard Mayr, Augsburger Allgemeine, 13.03.26 »Ebenso hellsichtig wie nachdenklich.« Ulrich Sonnenschein, Hessischer Rundfunk, 13.03.26 »Ein faszinierender Versuch, Ordnung in die Gleichzeitigkeit der Dinge zu bringen. Ein Zeugnis dafür, wie sehr ein denkender und empathischer Mensch an der Gegenwart leiden muss.« Gallus Frei-Tomic, Literaturblatt.ch, 07.03.26 »Weltpolitik und persönliche Begegnungen kommen so auf eine unerhörte Weise zusammen, in einem empathischen und zugleich zu sich selbst auf Distanz gehenden Stil, der an Kleist und an Thomas Mann erinnert. In deren Geist macht Navid Kermanis Erzählen auf kernprägnante, wahrhaftige und wundersame Weise etwas mit der Zeit, in der wir gerade leben.« Michael Braun, Kölner Stadt-Anzeiger, 16.02.26 »Das macht das Buch interessant, argumentativ wieder Boden unter die Füße zu bekommen, in einer Zeit, in der der Kompass der Humanität verloren zu gehen scheint. Mag sein, dass das ein bisschen altmodisch wirkt, aber interessant ist es in seinem Versuch, aufrichtige Antworten zu finden, in jeder Zeile.« Thomas Linden, Kölnische Rundschau, 16.02.26 »Selten hat jemand, der von sich erzählt, wie es gerade üblich ist, soviel von der Welt in Anschlag gebracht, in der wir gerade leben. Aus all diesen vom Zufall zugespielten Fäden, die im Erzähler zusammenlaufen und von ihm mit anderen Assoziationen und Erinnerungen versponnen werden, bildet sich ein bewegliches Netz, das ausgehend vom Einzelnen den allgemeinen Auflösungserscheinungen des Vertrauten entgegenwirkt. Was sich darin verfängt, sind die drängenden Fragen unserer Zeit. Aber die Weise, wie sie Kermani ins Verhältnis setzt, weist in einen Bereich, der es rechtfertigt, von einer ästhetischen, ja magischen Praxis zu sprechen. Ein zutiefst humanes Verständigungswunder.« Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 10.02.26. »Navid Kermani stellt die politischen Widersprüche unserer Zeit nebeneinander - und fängt so die allgegenwärtige Überforderung treffend ein.« Deborah von Wartburg, kulturtipp, 7/26

最近チェックした商品