Description
Die Arbeit befasst sich mit der strafrechtlichen Verantwortung der Presse. Neben den sog. »Presseinhaltsdelikten« im Printbereich blickt der Autor über das StGB hinaus auf die spezielle Sonderhaftung der Presse aus den wenig beachteten Presse- und Mediengesetzen der Bundesländer. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Unterschiede, die sich auf strafrechtlicher Ebene zwischen der analogen Publikation von Druckerzeugnissen und einer digitalen Verbreitung von Presseinhalten im Internet ergeben. »The Criminal Responsibility of Press Employees in the Context of the Shift from Print Journalism to Digital Media«: This paper addresses the criminal liability of the press. In addition to the so-called 'press content offenses' in the print sector, the author looks beyond the Criminal Code (StGB) to the special liability of the press under the largely overlooked press and media laws of the federal states. The focus of the study is on the differences at the criminal law level between the analog publication of printed materials and the digital distribution of press content on the internet. Einleitung und Gang der Untersuchung1. Die strafrechtliche Verantwortung der Pressemitarbeiter im PrintbereichDer Begriff und die Aufgabe der Presse - Druckwerke - Gesetzliche Grundlagen des Medienstrafrechts - Mitarbeiter der Presse - Der Presserat - Die strafrechtliche Haftung der Pressemitarbeiter im Printbereich2. Die elektronische PresseEinleitung - Erscheinungsformen und Bedeutung der Presse im Internet - Der Begriff der »elektronischen Presse« - Der Rundfunkbegriff - Die Rechtsquellen der »elektronischen Presse« - Die verfassungsrechtliche Einordnung der »elektronischen Presse« - Prozessuale und materielle Besonderheiten der »elektronischen Presse« aus strafrechtlicher SichtSchlussbetrachtungLiteratur- und Stichwortverzeichnis Benjamin Brenken studied law at the University of Passau and the University of Bonn (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität). Since 2015, he has been working as an attorney in Berlin, specializing in media and IT law. In 2024 he received his PhD from Humboldt University of Berlin.



