Die Zulässigkeit der Legendierten Kontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Legendierten Aktenführung. : Dissertationsschrift (Schriften zum Strafrecht 417) (2024. 348 S. 233 mm)

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Die Zulässigkeit der Legendierten Kontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Legendierten Aktenführung. : Dissertationsschrift (Schriften zum Strafrecht 417) (2024. 348 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428190041

Description


(Short description)
Verdeckte und täuschende Ermittlungsmaßnahmen werden im Kampf gegen Organisierte Kriminalität in immer größerem Umfang eingesetzt - oft ohne spezielle gesetzliche Grundlage. Die Arbeit befasst sich mit den verfassungsrechtlichen und strafprozessualen Grenzen der staatlichen Täuschungsbefugnis anhand des Ermittlungsinstruments der sog. 'Legendierten Kontrolle'. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Frage nach der rechtlichen Zulässigkeit einer legendierten, also unzutreffenden oder unvollständigen, Aktenführung.
(Text)
Zur Bewältigung von Organisierter (Drogen)Kriminalität finden zeitlich und finanziell aufwändige, meist verdeckte Ermittlungen gegen eine Vielzahl von Akteuren statt. Um diese Hintergrundermittlungen nicht vorzeitig aufzudecken, wird die sog. 'Legendierte Kontrolle' eingesetzt, bei der die Ermittlungsbehörden eine Durchsuchung als allgemeine Verkehrskontrolle tarnen. Die Arbeit ordnet das Instrument in das bestehende System verdeckter und täuschender Ermittlungsmaßnahmen ein. Sie analysiert die verfassungs- und strafverfahrensrechtliche Zulässigkeit des staatlichen Vorgehens, das sich im Grenzbereich zwischen Gefahrenabwehr und Strafverfolgung bewegt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob entgegen dem Grundsatz der Aktenwahrheit eine legendierte, also unzutreffende oder unvollständige Aktenführung erlaubt sein kann. Hier werden die Grenzen der staatlichen Täuschungsbefugnis - trotz der Maxime einer effektiven Strafverfolgung - gegenüber Beschuldigten herausgearbeitet.
(Table of content)
1. EinführungZur Praxis der Legendierten Kontrolle - Gang der Untersuchung - Terminologie2. Organisierte Kriminalität zwischen Gefahrenabwehr und StrafverfolgungPhänomen Organisierte Kriminalität - Rechtliche Bewältigung Organisierter Kriminalität3. Die Rechtmäßigkeit staatlicher TäuschungVerfassungs- und europarechtliche Vorgaben - Konzeption der StPO4. Legendierte Kontrolle de lege lataEntwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung - Zur Rechtmäßigkeit der derzeitigen Praxis - Weitere rechtliche Konsequenzen der Legendierten Kontrolle5. Die Legendierte AktenführungPraktische Bedeutung der (Legendierten) Aktenführung - Der Grundsatz der Aktenwahrheit, -klarheit und -vollständigkeit - Praxis der Legendierten Aktenführung - Rechtliche Konsequenzen der Legendierten Aktenführung6. Die Legendierte Kontrolle de lege ferendaVorfragen - Zur Ausgestaltung einer rechtmäßig Legendierten Kontrolle7. Zusammenfassung der Ergebnisse und AusblickLiteratur- und Stichwortverzeichnis
(Review)
»Das Werk darf daher in keiner Bibliothek einer polizeilichen Hochschule fehlen.« Prof. Dr. jur. Dieter Müller, in: Die Polizei, 6/2025
(Text)
»The Admissibility of Deceptive Controls with special consideration of Deceptive Documentation«: Covert and deceptive investigative measures are being used to an ever greater extent in the fight against organised crime - often without a specific legal basis. The publication deals with the constitutional and criminal procedural limits of the state's power to deceive by means of the investigative instrument of the deceptive control. It also focuses on the question of the legal admissibility of deceptive, i.e. incorrect or incomplete, documentation.