Entstehung und Praktiken der deutschen Fusionskontrolle. : Eine Untersuchung zu Verfahren der chemischen Industrie vor dem Bundeskartellamt (1973-1989).. Dissertationsschrift (Schriften zur Rechtsgeschichte 206) (2022. 330 S. 233 mm)

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Entstehung und Praktiken der deutschen Fusionskontrolle. : Eine Untersuchung zu Verfahren der chemischen Industrie vor dem Bundeskartellamt (1973-1989).. Dissertationsschrift (Schriften zur Rechtsgeschichte 206) (2022. 330 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428186488

Description


(Short description)
Die Arbeit rekonstruiert die Entwicklung der deutschen Fusionskontrolle im GWB und kann anhand von zahlreichen, vom Bundeskartellamt erstmals der Forschung zur Verfügung gestellten Verfahrensakten die jeweiligen Praktiken des Amtes herausarbeiten. Es wird den Gründen für den Erlass einer deutschen Fusionskontrollnorm nachgegangen und es werden die formellen und informellen Praktiken der Beamten des Bundeskartellamtes bei Untersagungsverfahren zu Unternehmenszusammenschlüssen beleuchtet.
(Text)
Die Arbeit rekonstruiert die Einführung und Entwicklung der deutschen Fusionskontrolle im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und kann anhand von zahlreichen, vom Bundeskartellamt erstmals der Forschung zur Verfügung gestellten Verfahrensakten die jeweiligen Praktiken des Amtes herausarbeiten. Es werden sowohl die Ursachen, die zur Einführung einer Fusionskontrollnorm in Deutschland führten, herausgearbeitet, als auch die Erwartungsprognose durch die Akteure des Bundeskartellamtes analysiert. Insbesondere drei Fragenkreise stehen bei der Auswertung im Vordergrund. Erstens, wie die Beamten des Bundeskartellamtes die Vorschriften der Fusionskontrolle auslegten und welche Verfahrensformen dafür entwickelt wurden, zweitens, wie sich das Informationsmanagement der Behörde institutionalisierte und drittens, wie eine konkrete Erwartungsprognose bei Fusionen getroffen wurde.
(Table of content)
Einleitung
Problemstellung - Forschungsstand - Fragestellung und Gang der Untersuchung

I. Die Einführung der Fusionskontrolle in das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
Das Scheitern einer konsequenten Fusionskontrollregelung im GWB 1958 - Die Einführung einer Fusionskontrolle im GWB bis zur Novelle 1980 - Zu den Ursachen der Einführung einer Fusionskontrolle im GWB

II. Fusionskontrolle in der Praxis - Empirische Untersuchung des Untersagungsverfahrens durch das Bundeskartellamt anhand historischer Fallbeispiele
Untersagungsverfahren des Bundeskartellamtes - Die Entwicklung eigener Verfahrens- und Regulierungsmechanismen - Errichtung des Informationsmanagements - Die Erwartungsbildung und -entscheidung

III. Zusammenfassung der Ergebnisse

Anlage A-H

Literatur- und Stichwortverzeichnis
(Text)
»Origins and Practices of German Merger Control. An Investigation of Proceedings of the Chemical Industry before the Bundeskartellamt (i.e. Federal Cartel Office) (1973-1989)«: The work reconstructs the development of the German merger control and is able to elaborate the respective practices of the Bundeskartellamt (i.e. Federal Cartel Office) on the basis of numerous procedural files made available to research for the first time. The reasons for the enactment of merger control after World War II in Germany are explored, and the formal and informal practices of the Bundeskartellamt officials in prohibition proceedings concerning mergers are illuminated.
(Author portrait)
Verena Höhne studied law in Marburg and Frankfurt am Main. After her first state law examination, she worked as a research assistant at the Chair for Modern Legal History, Civil Law and Intellectual Property Law under Professor Dr. Louis Pahlow. Subsequently, she completed her legal traineeship at the Higher Regional Court of Frankfurt am Main. She received her doctorate within the framework of the interdisciplinary Priority Programme 1859 »Experience and Expectation. Historical Foundations of Economic Behaviour« of the German Research Foundation (DFG). Since August 2022, she has been working as a lawyer in Frankfurt am Main.

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