Description
Die Arbeit untersucht die Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit der Persönlichkeitsrechte von Personen des öffentlichen Lebens als Beschuldigte in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren. Sie konzentriert sich auf die rechtlichen Voraussetzungen identifizierender Öffentlichkeitsarbeit der Staatsanwaltschaft im grundsätzlich nicht öffentlichen Ermittlungsverfahren. Hierbei widmet sie sich der Frage, welche Auswirkungen die Stellung des Beschuldigten als Person des öffentlichen Lebens auf die rechtlichen Grenzen zulässiger Pressearbeit der Staatsanwaltschaft hat. »The Protection of the Personal Rights of Public Figures in Criminal Investigations Proceedings«: The study assesses the need for protection of the personal rights of public figures as defendants in criminal investigations. It focuses on the legal prerequisites for identifying public relations by the prosecution in principally not public investigation proceedings and addresses the effects of the defendant's status as a public figure on the legal limits of permissible public relations by the prosecution. 1. Die Person des öffentlichen Lebens in der StrafverfolgungMedienwirksame Strafverfahren der Vergangenheit - Die Person des öffentlichen Lebens - Gang der Untersuchung2. Die Öffentlichkeit der StrafverfolgungDie Öffentlichkeitsmaxime im »Strafprozess« - Die Beteiligung der Öffentlichkeit im Ermittlungsverfahren3. Medienöffentliche Ermittlungsverfahren zwischen Wirklichkeit und RechtDie Gefahren einer medien-öffentlichen Strafrechtspflege - Von Verfahrenspublizität betroffene Interessen4. Mediale Berichterstattung im Ermittlungs- und StrafverfahrenModerne Verdachtsberichterstattung und ihre Rolle im Strafverfahren - Der rechtliche Rahmen zulässiger Verdachtsberichterstattung - Medien als Instrument der Prozessführung (»Litigation-PR«)5. Die Kommunikationstätigkeit der ErmittlungsbehördenDas Verhältnis von Staatsanwaltschaft und Medien in der Praxis - Rechtliche Grundlagen ermittlungsbehördlicher Öffentlichkeitsarbeit - Grenzen reaktiver staatsanwaltschaftlicher Informationstätigkeit6. Die öffentliche Verdachtsäußerung im Fall des Beschuldigten als Person des öffentlichen LebensDie Interessenabwägung im Falle der Person des öffentlichen Lebens - Die Auswirkungen der besonderen Interessenlage auf die Informationstätigkeit von Staatsanwaltschaft und Medien7. Ergebnis und MöglichkeitenZusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse - Rechtliche Auswirkungen rechtswidriger Informationstätigkeit der Staatsanwaltschaft de lege lata - Vorschläge de lege ferenda Katharina Fenzl studied law at the University of Rostock and the Free University of Berlin. She passed the second state examination in 2014. Afterwards, she wrote her dissertation under the supervision of Professor Dr Bernd Heinrich. From 2014 to 2017, she worked as a research assistant in an international law firm in Berlin. Since 2017, she works as an attorney-at-law in the litigation department of an international law firm with a focus on antitrust damages and insolvency law.



