Sanktion, Norm, Vertrauen : Zur Bedeutung des Strafschmerzes in der Gegenwart. Dissertationsschrift (Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge 283) (2018. 290 S. 233 mm)

個数:

Sanktion, Norm, Vertrauen : Zur Bedeutung des Strafschmerzes in der Gegenwart. Dissertationsschrift (Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge 283) (2018. 290 S. 233 mm)

  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428153282

Description


(Short description)
Die Überlegung, dass ein Strafrecht ohne Strafschmerz möglich, nötig und wünschenswert ist, erscheint kontraintuitiv. Ziel der Arbeit ist es, diese Idee in einer konstruktiven Weise und im Angesicht der beachtlichen Gegengründe zu denken und so weit auszuführen, dass die Grundzüge eines alternativen Modells erkennbar werden.
(Text)
Ist Strafe ohne Schmerzzufügung vorstellbar? Möglicherweise ist eine solche Strafpraxis sogar wünschenswert. Zwar stehen dagegen sowohl alltägliche Intuitionen wie auch elaborierte Rechtfertigungsversuche. Diese Intuitionen und Rechtfertigungen enthalten Richtiges, doch können sie die Notwendigkeit des Strafschmerzes nicht überzeugend begründen. Zu entwickeln ist daher, wie eine Transformation der gegenwärtigen Sanktionspraxis aussehen kann. Ein geeigneter Fluchtpunkt, so die vorgetragene Überlegung, liegt in der unserer Lebensform zugrunde liegenden Praxis des Gewährens und Entziehens von Vertrauen.Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg zur Förderung herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchses 2018.
(Table of content)
A. EinleitungSpiegelfechtereien - Gang der Bearbeitung - Intuitive Begründungen für die SchmerzzufügungB. Straftheoretische BegründungsvorschlägeIntrinsische Begründungen: Der Strafschmerz ist im Unrecht - Strafschmerz im aufgeklärten Eigeninteresse (Norbert Hoerster) - Klugheitsgrund und Opfersolidarisierung (Tatjana Hörnle) - Schmerz für die Wirklichkeit der Norm (Günther Jakobs) - Die Pflicht zur Mitwirkung am gemeinsamen Projekt der Freiheit (Michael Pawlik) - Der Schmerz, der richtig stellt (Jean Hampton) - Strafschmerz als Einlösung der Notwehrpflicht (Victor Tadros) - Der Strafschmerz als Reue (Antony Duff)C. Strafen ohne SchmerzzufügungKonventionalität des Strafschmerzes und Bindung der Worte - Sanktionalität und Normativität (Robert Brandom) - Was es heißt, normativer Kontoführer zu sein - Inklusion durch Gründe - Elektroschock - Stellung des Verletzten in der Straftheorie - Praktische Entwicklungschancen - SchlussbetrachtungLiteratur- und Stichwortverzeichnis
(Review)
»Das Buch ist gründlich recherchiert, umfasst ein breites Literaturverzeichnis sowie einen umfangreichen Anmerkungsapparat. Es ist gut lesbar und lädt den Leser vortrefflich ein, seine (vielleicht mehr oder minder reflektierte) Position zum Strafschmerz zu hinterfragen und überzeugt letztlich in seiner kritischen Argumentation. Dass es als straftheoretische Abhandlung nicht auf das deutsche Strafrecht begrenzt ist, versteht sich von selbst. Gerade vor dem Hintergrund, dass in Österreich die Idee der Notwendigkeit fühlbarer Reaktionen - nicht zuletzt mit Blick auf die Anwendung des Strafrechts auf junge Menschen - beliebter ist denn je, ist die besprochene Monographie besonders zu empfehlen.« Prof. Dr. Alois Birklbauer, in: Journal für Strafrecht, 1/2020 »Die Dissertation ist für all diejenigen von Interesse, die sich mit theoretischen Aspekten der 'Strafe' auseinandersetzen. Sie gibt Denkanstöße in eine Richtung, die unsere Einstellung zu Sinn und Zweck der Strafe künftig revidieren oder modifizieren könnte - bis hin zu der Vorstellung, sich ganz vom Bedürfnis der Zufügung von 'Strafschmerz' zu verabschieden.« Prof. Dr. Anja Schiemann, in: Kriminalpolitische Zeitschrift, 1/2020 »Dazu hat er mit dem vorliegenden Buch einen gedankenreichen und hoffentlich weiteres Nachdenken anregenden Entwurf vorgelegt, der eindrucksvoll demonstriert, wie selbstverständlich gängige Straftheorien davon ausgehen, dass Strafe nur als nachhaltig spürbares Übel denkbar ist. Obwohl es ihm gerade nicht um eine Abschaffung, sondern letztlich um eine Humanisierung von Strafe geht, wäre eine Auseinandersetzung mit parallelen Argumentationen abolitionistischer Herkunft möglicherweise ebenso lohnenswert wie mit der international einflussreicheren Bewegung unter der Überschrift restorative justice.« Prof. Dr. Axel Dessecker, in: Goltdammer´s Archiv für Strafrecht, 7/2019

最近チェックした商品