Description
(Short description)
Der Begriff des Preises ist im Vergaberecht häufig Ausgangspunkt einer Diskussion über Möglichkeiten, Pflichten und Rechte der Bieter und Auftraggeber, etwa im Zusammenhang mit dem Umfang der Preisangaben im Angebot oder dem Preis als Eignungs- und Wertungskriterium. Diese Fragen werden, verortet in der Angebotsprüfung, behandelt. Die Arbeit versteht sich in diesem Zusammenhang als Systematisierung bestehender Judikatur und Literatur, in der Argumentationswege zu möglichen Lösungen für die dargestellten Probleme aufgezeigt werden.
(Text)
Der Begriff des Preises ist im Vergaberecht häufig Ausgangspunkt einer Diskussion über Möglichkeiten, Pflichten und Rechte der Bieter und Auftraggeber im Umgang mit Vergabeunterlagen und Angeboten. Diskutiert werden beispielsweise der Umfang der Preisangaben im Angebot oder der Preis als Eignungs- und Wertungskriterium. Auch die Frage der Angemessenheit von Preisen und die entsprechende Prüfung auf der dritten Stufe der Angebotsprüfung ist Gegenstand vieler Kontroversen. Diese Fragen werden, verortet in der Struktur der vierstufigen Angebotsprüfung durch den Auftraggeber, im Rahmen der Arbeit behandelt. Diese versteht sich als Systematisierung bestehender Judikatur und Literatur, in der Argumentationswege zu möglichen Lösungen für die dargestellten Probleme aufgezeigt werden.
(Table of content)
A. EinführungB. Der Preis in der Wirtschaftswissenschaft und verschiedenen RechtsgebietenC. Prüfungssystematik der AngebotsprüfungD. Der Preis als Mindestabforderung und MindestangabeE. Der Preis als EignungskriteriumF. Die Angemessenheit der Preise und der Ausschluss von unangemessenen Niedrig- und HochpreisangebotenG. Der Preis als ZuschlagskriteriumH. Die Änderung des Preises bei Verlängerung der Zuschlagsfrist und nach ZuschlagI. FazitLiteratur- und Sachwortverzeichnis
(Text)
»The Price in Public Procurement Law«In public procurement law price is one of the initial points for discussions about possibilities, responsibilities and rights of bidders and purchasers in process of tender vetting. Examples for discussions in this context are the extent of prices in tenders, negotiations about the price as part of the verification of the suitability, contract award criteria or abnormally low tenders. Intent of the dissertation is to systemize existing German jurisprudence and case law in order to show solutions in discussed procurement law problems.
(Author portrait)
Jan Rolf Sulk studierte von 2003 bis 2008 an der Universität Trier Rechtswissenschaft und schloss das Studium mit der Ersten Juristischen Prüfung ab. Hiernach absolvierte er das Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Koblenz, welches er mit dem zweiten Staatsexamen 2010 abschloss. Im Anschluss daran studierte er Verwaltungswissenschaften an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer mit Abschluss des Magisters im Jahr 2011. Hieran knüpfte das Promotionsstudium mit der Arbeit »Der Preis im Vergaberecht« (Betreuer Prof. Dr. Jan Ziekow) an. Jan Rolf Sulk arbeitet als Justiziar bei der AOK Rheinland/Hamburg.



