Description
Der Internationale Gerichtshof kann einen Streitfall zwischen Staaten nur entscheiden, wenn die Parteien ihre Zustimmung erteilt haben. Die Leitentscheidung im Monetary Gold-Fall besagt darüber hinaus, dass der IGH auch dann nicht entscheiden kann, wenn zwar die Parteien zugestimmt haben, der Fall aber zentral einen dritten Staat betrifft, der nicht Partei ist und nicht zugestimmt hat. Tobias Thienel geht den dogmatischen Grundlagen und der Reichweite dieser Rechtsprechung nach. »Third States and the Jurisdiction of the International Court of Justice«
The International Court of Justice may decide a case between States only with the consent of the parties. In the leading Monetary Gold case of 1954, the Court further held that it could not decide a case in which the parties had given their consent, but in which the rights and duties of a third State that had not consented and was not a party formed the very subject-matter of the case. This book examines the considerations of principle behind the Monetary Gold rule, as well as its application. Einleitung
Erster Teil: Grundlagen der Monetary Gold-Doktrin
Die Rechtsprechung - Die Begründung der Monetary Gold-Doktrin
Zweiter Teil: Inhalt und prozessuale Behandlung der Monetary Gold-Doktrin
Der Inhalt der Monetary Gold-Doktrin - Die prozessuale Behandlung der Monetary Gold- Doktrin - Exkurs: Die Anwendung der Monetary Gold-Doktrin durch andere internationale Gerichte
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Stichwortverzeichnis Tobias Thienel hat von 1999 bis 2004 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel studiert. Im Anschluss war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht (Lehrstuhl Prof. Dr. Zimmermann, LL.M. (Harvard)). In dieser Eigenschaft war er einer der beiden Assistant Editors der ersten Auflage des Werks von Zimmermann/Tomuschat/Oellers-Frahm (Hrsg.), »The Statute of the International Court of Justice, A Commentary«. Im November 2007 erwarb Tobias Thienel an der University of Edinburgh den Grad »Master of Laws (LL.M.) in International Law, with distinction«. Nach dem Referendariat mit Stationen in Kiel und Straßburg ist er in Kiel als Rechtsanwalt tätig.



