Krisenmanagement - Notfallplanung - Bevölkerungsschutz : Festschrift anlässlich 60 Jahre Ausbildung im Bevölkerungsschutz, dargebracht von Partnern, Freunden und Mitarbeitern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastr

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Krisenmanagement - Notfallplanung - Bevölkerungsschutz : Festschrift anlässlich 60 Jahre Ausbildung im Bevölkerungsschutz, dargebracht von Partnern, Freunden und Mitarbeitern des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastr

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783428140770

Description

In den vergangenen sechzig Jahren haben sich die Problemstellungen und Lösungsansätze des Bevölkerungsschutzes verändert. Während des Kalten Krieges galt es die Bedingungen zu schaffen, den Schutz der Bevölkerung im Rahmen einer groß angelegten konventionellen kriegerischen Auseinandersetzung bis hin zum Einsatz von Atomwaffen zu sichern. Heute ist die Gesamtgesellschaft aufgrund der zunehmenden Abhängigkeiten in einer global und digital vernetzten Welt sehr schnell umfassend betroffen. Die mögliche Realisierung von Risiken und Bedrohungen wie auch die sich hieraus ergebenden Gefährdungsbilder müssen ein wesentlich breiteres Spektrum abdecken. Das bedeutet, dass es bei den Herausforderungen - wie auch sinnlogisch bei den Lösungsansätzen - um ressort- und ebenenübergreifende Sachverhalte geht, denen nur im Sinne des Ansatzes der Vernetzten Sicherheit begegnet werden kann. Dementsprechend steigen die Anforderungen an die Verantwortlichen in Politik, Behörden, Wissenschaft und Gesellschaft. Im Jahr 2013 jährt sich zum 60. Mal der Beginn der Ausbildung im Bevölkerungsschutz in der Bundesrepublik Deutschland. Wenn man auf die vergangenen sechzig Jahre zurückblickt, so haben sich nicht nur für Deutschland die politischen, die geopolitischen und gesellschaftlichen Lebensverhältnisse erheblich verändert. An den zeitgeschichtlichen Entwicklungen der vergangenen sechzig Jahre und den Veränderungen, welchen die Ausbildung und dementsprechend auch die Ausbildungseinrichtungen des Bundes zum Schutze der Bevölkerung unterworfen waren, lassen sich dieser Wandel und die hierauf ausgerichteten Anpassungen ablesen. Besonders deutlich wurde dies im Januar 1997, als Aufgaben der Katastrophenschutzschule des Bundes (KSB), der Akademie für zivile Verteidigung (AkzV) und der Bundesschule des Bundesverbandes für den Selbstschutz in der neu gegründeten Akademie für Notfallplanung und Zivilschutz (AkNZ) zusammengefasst wurden, der Vorläuferin der heutigen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ).Im Anschluss an die Vorworte des Bundesministers des Inneren, Dr. Hans-Peter Friedrich, des Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, Christoph Unger, und des Leiters der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz, Thomas Mitschke, bietet der erste Teil der Festschrift Beiträge zum Problemfeld »Krisenmanagement« und seiner Komplexität im Spannungsfeld der föderativen Struktur der Bundesrepublik Deutschland, aber auch zu den personellen Aspekten der Arbeit unter schwierigen und herausfordernden Bedingungen. Der zweite Teil der Festgabe greift Einzelprobleme zur »Notfallplanung« und hier insbesondere Fragen zur Ausbildung und Ausbildungsgestaltung, der Krisenkommunikation, der Psychologie im Bevölkerungsschutz sowie der Fragen der Organisation zur Krisenbewältigung auf.Der dritte Teil behandelt, neben rechtlichen und medizinischen Fragestellungen, sicherheitspolitische Problemfelder und Einzelprobleme der Neuausrichtung von Akteuren im Bevölkerungsschutz sowie einen historischen Rückblick. Vorwort von Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des InnernVorwort von Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und KatastrophenhilfeVorwort von Thomas Mitschke, Leiter der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und ZivilschutzPädagogisches LeitbildKrisenmanagementNorbert ReezWas heißt strategisches Krisenmanagement?Marcel Kuhlmey und Annekathrin EnkeDie Krisen und ihre Manager. Vom einheitlichen Begriffsverständnis bis zur QualifikationClaudius Ohder und Birgitta SticherAnsätze für ein bevölkerungsnahes und aktivierendes Krisen- und KatastrophenmanagementDirk FreudenbergBemerkungen zu strategischen Herausforderungen der ressort- und ebenenübergreifenden Abstimmung im Sinne des Ansatzes Vernetzter SicherheitThomas M. WandingerBedrohung, Gefahr, Risiko - Grundlage allen konzeptionellen DenkensKlaus RitgenKatastrophenschutz im europäischen MehrebenensystemMaike ScholzDie Beteiligung an der Übungsserie LÜKEX, betrachtet durch ein KRITIS-Unternehmen am Beispiel der Deutschen Telekom AGHarald SchaubDer Mensch als Problem und Problemlöser. Der Systemische Ansatz für Führung und KrisenmanagementGesine Hofinger, Mareike Mähler, Laura Künzer und Robert ZinkeInterorganisationale Kooperation und Kommunikation in GroßschadenslagenJörg SchmidtStabsarbeit wieder-entdecken ... und entspannen! Erkenntnisse bestechender Einfachheit aus der Stadt KölnUwe BeckerIntuitive Entscheidungsfindung in operativ-taktischen StäbenNotfallplanungThomas MitschkeDie AKNZ als Bildungsnetzwerker, pädagogisches Kompetenzzentrum und moderner LerndienstleisterWolfram GeierAusbildung im Bevölkerungsschutz - ein Spagat zwischen Akademisierung und PraxisGabriele Hufschmidt und Richard DikauBildung als KatastrophenvorsorgeChristoph Fasel»Gesagt ist nicht gehört ...«Nicole C. Krämer, German Neubaum und Leonie Rösner»Statusupdate: Das Wasser steht nun im ersten Stock« - Das Potenzial von sozialen Medien in der KrisenkommunikationAlexander FeketeSchlüsselbegriffe im Bevölkerungsschutz zur Untersuchung der Bedeutsamkeit von Infrastrukturen - von Gefährdung und Kritikalität zu Resilienz und persönlichen InfrastrukturenSilke Schmidt, Daniela Knuth und Christian HannigDie Psychologie im Bevölkerungsschutz - Grundlagen und aktuelle ForschungsthemenJohanna Hersberger und Daniel RebetezPsychosoziale Nothilfe - Selektion und Qualifikation von nicht-professionellen HelfernOrtwin Renn und Piet SellkeEin integratives Modell zur Steuerung und Regulierung von Risiken: Das »IRGC Risk Governance Framework«Angela Clemens-MitschkeRisikomanagement im föderalen DeutschlandDirk Helbing and Pratik MukerjiCrowd Disasters as Systemic Failures: Analysis of the Love Parade DisasterHans-Peter PlattnerDie Führungsorganisation im Brand-, Luft- und Bevölkerungsschutz. Das Anforderungsprofil von Branddirektor Hans Rumpf im Spannungsfeld zwischen staatlicher Auftragsverwaltung und kommunaler SelbstverwaltungMarlis CremerGrenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in der Euregio Maas-Rhein. Bedeutung der rechtlichen Grundlagen für die praktische Umsetzung am Beispiel der Städte-Region AachenBevölkerungsschutzAlexander PoretschkinBevölkerungsschutz als VerfassungsauftragStefan VoßschmidtBetroffene sind Beteiligte auch im Krisen- und Katastrophenmanagement. Rechtsfragen und soziale Konstruktion in einer RisikogesellschaftHans-Jürgen Lange und Christian EndreßDer Bevölkerungsschutz im System der Inneren SicherheitThomas Jäger und Anna DaunBevölkerungsschutz und SicherheitspolitikStephan ManingerNichtstaatliche Akteure als Verursacher von Katastrophen: Eine BedrohungsanalyseIgor PodebradCybersecurity: Aktuelle HerausforderungenHans Anton Adams, Andreas Flemming, Claus Lange, Frank Hildebrand, Wolfgang Koppert und Christian KrettekPatientenversorgung im Großschadens- und Katastrophenfall - das EVK-KonzeptJörg Schmidt10 Jahre Seit Gründung des Amtes und Berufung durch den damaligen Bundesminister des Innern Otto Schily im Jahr 2004 ist Christoph Unger Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Zuvor war er im Niedersächsischen Innenministerium tätig, wo er seit 1994 als Referent für Polizei- und Vereinsrecht zuständig war, bevor er 1998 Leiter des Ministerbüros des Niedersächsischen Innenministers Heiner Bartling wurde und als Referatsgruppenleiter zuständig für Sport, Haushalt, Kabinett und Glücksspiel war. Zuletzt leitete er dort das Referat Katastrophenschutz und gleichzeitig das Kompetenzzentrum für Großschadenslagen. Nach Abschluss seines Studiums der Rechtswissenschaften wurde Christoph Unger 1990 zum Richter auf Lebenszeit ernannt und ging bis März 1994 als Parlamentarischer Referent in den Niedersächsischen Landtag.Thomas Mitschke, Jahrgang 1959. Lehrer für die Sekundarstufe I und II. Leiter der Abteilung IV im BBK »Zivilschutzausbildung, Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz«. Berufliche Stationen: Fachbereichsleiter an der Katastrophenschutzschule des Bundes, Referatsleiter in der BA THW Leitung für die Einsatzorganisation, Leiter des Gemeinsamen Melde- und Lagezentrums von Bund und Ländern im BBK, kommissarischer Leiter der Abteilung I »Krisenmanagement« im BBK. Diverse Veröffentlichung und Herausgabe von Literatur im Themenfeld des Rettungsdienstes und des Bevölkerungsschutzes.Dr. rer. pol. Dirk Freudenberg M.A., Jahrgang 1964, Oberstleutnant d. Reserve. Studium der Politischen Wissenschaft, Öffentliches Recht, Didaktik der Sozialkunde/Politische Bildung in Würzburg; 2005 Promotion in den Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr München; 2000 Senior Consultant und Operationsmanager in einer Unternehmungsberatung für Krisen- und Sicherheitsmanagement. Seit 2002 Dozent an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in unterschiedlichen Fachbereichen; verschiedene Leitungsfunktionen. Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Hochschulen, u.a. Universität Bonn und am Lehrstuhl für Internationale Politik in Köln. Zahlreiche sicherheitspolitische und militärwissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Publikationen im den Themenbereichen Bevölkerungsschutz, Krisenmanagement und Unternehmenssicherheit.

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