Defizite in der Korruptionsbekämpfung und der Korruptionsforschung (Schriftenreihe der Hochschule Speyer 199) (2009. 121 S. 233 mm)

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Defizite in der Korruptionsbekämpfung und der Korruptionsforschung (Schriftenreihe der Hochschule Speyer 199) (2009. 121 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428132423

Description


(Text)
Korruption ist mittlerweile als Übel allgemein erkannt. Den Kampf dagegen haben sich Staat, Verwaltung und Wirtschaft erklärtermaßen aufs Panier geschrieben. Dabei wird aber leicht übersehen, dass es nach wie vor große Lücken und Schwachstellen bei der Bekämpfung von Korruption gibt, die auf andere Bereiche ausstrahlen und es auch dort erschweren, energisch gegenzuhalten. Für Korruption besonders anfällige Bereiche sind: die Kommunen, die Europäische Union sowie ganz generell Politik und die Wirtschaft. Das hat systemische Gründe: In den Kommunen liegt ein Schwergewicht öffentlicher Investitions- und Bautätigkeit. Gleichzeitig ist die öffentliche Kontrolle ausgesprochen schwach. In der Europäischen Union sind die Anreize zur Korruption besonders ausgeprägt, aber auch hier leidet die Kontrolle Not. Bei der Bekämpfung politischer Korruption entscheiden Politiker häufig in eigener Sache. In der Wirtschaft ist der Korrekte oft der Dumme im Wettbewerb. Hinzu kommt die fortschreitende Ökonomisierung von Staat und Verwaltung einschließlich der neu entdeckten Neigung zum Sponsoring. Dadurch drohen überkommene Hemmungen gegen Korruption abgebaut zu werden. Zu diesen Themen referierten hochrangige Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft auf der 9. Speyerer Demokratietagung.
(Table of content)
Aus dem Inhalt:
H. H. von Arnim, Korruption: Begriff und systemische Defizite in der Korruptionsbekämpfung - S. Wolf, Bericht über die Diskussion des Beitrags von H. H. von Arnim - H. G. Bamberger, Korruption und ihre Bekämpfung in Deutschland - K. Schoppa, Bericht über die Diskussion des Beitrags von H. G. Bamberger - T. Leif, Gemeinden: Nährboden der Korruption (Thesen) - S. Barnekow, Bericht über die Diskussion des Beitrags von T. Leif - P. S.Schönhöfer, Korruption im Arzneimittelmarkt - C. Tegeler, Bericht über die Diskussion des Beitrags von P. S. Schönhöfer - B. G. Suttner, Politische Korruption in Deutschland: ein verschwiegenes Fundamentalproblem? - S. Kallas, The European Union: An Eldorado of Corruption? - S. Schiedermair, Bericht über die Diskussion des Beitrags von S. Kallas - C. Reichard, Ökonomisierung von Staat und Verwaltung: Vorschub für Korruption? - S. Ittner, Bericht über die Diskussion des Beitrags von C. Reichard - C. Gammelin, Korruption in der Energiewirtschaft: Wie Stromkonzerne mit der Politik kungeln (Thesen) - H. H. von Arnim, Resümee
(Author portrait)
Hans Herbert von Arnim ist Jurist und Volkswirt. Nach der arbeitsrechtlichen Promotion in Heidelberg leitete er zehn Jahre lang das Forschungsinstitut des Bundes der Steuerzahler in Wiesbaden. Er habilitierte sich in Regensburg, für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht, lehrte in München und Marburg und folgte 1981 dem Ruf der Deutschen Hochschule (heute: Universität) für Verwaltungswissenschaften Speyer, wo er auch über seine Pensionierung hinaus lehrt und forscht. Von 1993 bis 1995 war er Rektor der Hochschule. Sein Thema sind Grundfragen von Staat und Gesellschaft, was direkte Einmischung in die Politik aber nicht ausschließt.

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