Juckeldiduckel : Bonner Episoden (2009. 125 S. 22 cm)

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Juckeldiduckel : Bonner Episoden (2009. 125 S. 22 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783416032704

Description


(Text)
"Da geht einer durch die Welt, durch das Jahr, durch seine Stadt - und wir als Leser sind eingeladen, ihn zu begleiten. Beruflich und privat, mit Freunden und Familie. Auf Reisen durch Deutschland und Europa. Es sind ausgefüllte Tage. Doch man spürt gleich: die Arbeit wird nie zuviel. Alles wirkt beinahe leicht. Das Leben hat noch mehr zu bieten - und seien die verantwortungsvollen Aufgaben auch noch so weitgespannt.
Ob auf dem Rückweg von Berlin oder Neapel - immer wieder führt "Juckeldiduckel" zurück in eine mittlere Großstadt im Rheinland, die sich ganz anders zeigt als andere Orte dieses Umfangs: Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Vereinte Nationen - das erscheint hier alles auf folgenreiche Weise miteinander verbunden. Eine Stadt der Kunst und der Musik obendrein, in der unser Gewährsmann und Berichterstatter im Lauf seiner Tage mühelos von einer in die andere Sphäre wechselt. So eine Innenansicht - stets geistreich und nicht selten witzig - ist ganz ungewöhnlich. Sie stammt von einem, der auf herausgehobener Position mitspielt. Der sich eben auskennt und dabei doch das Staunen nicht verlernt hat. Die schier unglaublichste Episode hätte auch unter der Überschrift erscheinen können: 'Wie ich aus Versehen einmal beinahe Oberbürgermeister von Bonn geworden wäre, dann aber noch rechtzeitig davor bewahrt worden bin.' Am eigenen Leibe erlebt hier ein Bonner Bürger mit, wie eine politische Partei einen Kandidaten für das Amt des Stadtoberhaupts sucht. Das Vorgehen gegenüber dem Kandidaten mutet ebenso tapsig wie verdruckst an, und die Karten werden stets dicht zur Brust gehalten. Zu dicht. Schnell bildet sich beim Lesen der Eindruck: das darf doch alles nicht wahr sein. Beruflicher und wirtschaftlicher Erfolg haben den Kandidaten unabhängig gemacht; wie geschaffen erscheint er so, um sich als engagierter Sachwalter seiner Mitbürger zu engagieren, denen er durch die Verwurzelung in der Stadt (die er wie kaum einer sonst kennt und versteht) verbunden ist. Doch für die Funktionäre spielt Qualifikation am Ende gar keine Rolle. Lieber gar kein Oberbürgermeister, als einer, der nicht tut, was sie ihm sagen. Und spätestens dann drängt sich mir der Gedanke auf: besser so. (David Eisermann)

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