Die Zentralschweiz in der Helvetik (1798-1803) : Kriegserfahrungen und Religion im Spannungsfeld von Nation und Region (2009. 408 S. m. Abb. 23 cm)

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Die Zentralschweiz in der Helvetik (1798-1803) : Kriegserfahrungen und Religion im Spannungsfeld von Nation und Region (2009. 408 S. m. Abb. 23 cm)

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  • 商品コード 9783402128008

Description


(Short description)
In der Helvetik ist die Eidgeossenschaft so intensiv wie nie zuvor vom Kriegsgeschehen heimgesucht worden. Die Zentralschweizund insbesondere die Urkantone waren von denRevolutionskriegen und ihren Auswirkungen am härtesten betroffen.Der vorliegende Band analysiert die Kriegs- und Umbruchserfahrungenum 1800 am Beispiel der Entwicklungen inder Zentralschweiz. Die Untersuchung konzentriert sich dabeiinsbesondere auf den Zusammenhang von Kriegserfahrung,Religion und Konfession sowie Nation und Region. Die Schwellenzeitum 1800 war in der Zentralschweiz von traditionellenLoyalitäten im Sinne tief verwurzelter Bindungen geprägt.Anknüpfend an bestehende konfessionelle Erfahrungsräumewaren regionale Loyalitäten in starkem Maße religiös ausgerichtet.Angesichts der herausragenden Bedeutung der Religionund der traditionellen politischen Loyalitäten für die sinnstiftendeInterpretation von Krieg und Umbruch wird untersucht,inwieweit sich die neue, säkulare Vorstellung der revolutionärgeprägten Nation in der Zentralschweiz zu etablierenvermochte. Die Helvetik bedeutet für die Eidgenossenschafteine Periode intensiver Konfrontation mit dem neuen Sinnstiftungsangebotder Nation spätaufklärerisch-revolutionärerPrägung. Der erfahrungsgeschichtliche Ansatz der vorliegendenStudie stellt anhand des Beispiels der Zentralschweizheraus, wie schwierig die Entwicklung eines Nationalbewußtseinsin der Eidgenossenschaft verlief. Die Umbruchsphase um1800 zeichnet sich in der Schweiz durch eine Persistenz konfessionellerDeutungskulturen aus, die vom modernen Nationalstaatkeineswegs nivelliert wurden. In der Eidgenossenschaftwurden die Auseinandersetzungen um nationale und regionaleIdentität weiterhin auch entlang konfessioneller Trennlinienausgefochten.
(Text)
In der Helvetik ist die Eidgeossenschaft so intensiv wie nie zuvor vom Kriegsgeschehen heimgesucht worden. Die Zentralschweizund insbesondere die Urkantone waren von denRevolutionskriegen und ihren Auswirkungen am härtesten betroffen.Der vorliegende Band analysiert die Kriegs- und Umbruchserfahrungenum 1800 am Beispiel der Entwicklungen inder Zentralschweiz. Die Untersuchung konzentriert sich dabeiinsbesondere auf den Zusammenhang von Kriegserfahrung,Religion und Konfession sowie Nation und Region. Die Schwellenzeitum 1800 war in der Zentralschweiz von traditionellenLoyalitäten im Sinne tief verwurzelter Bindungen geprägt.Anknüpfend an bestehende konfessionelle Erfahrungsräumewaren regionale Loyalitäten in starkem Maße religiös ausgerichtet.Angesichts der herausragenden Bedeutung der Religionund der traditionellen politischen Loyalitäten für die sinnstiftendeInterpretation von Krieg und Umbruch wird untersucht,inwieweit sich die neue, säkulare Vorstellung der revolutionärgeprägten Nation in der Zentralschweiz zu etablierenvermochte. Die Helvetik bedeutet für die Eidgenossenschafteine Periode intensiver Konfrontation mit dem neuen Sinnstiftungsangebotder Nation spätaufklärerisch-revolutionärerPrägung. Der erfahrungsgeschichtliche Ansatz der vorliegendenStudie stellt anhand des Beispiels der Zentralschweizheraus, wie schwierig die Entwicklung eines Nationalbewußtseinsin der Eidgenossenschaft verlief. Die Umbruchsphase um1800 zeichnet sich in der Schweiz durch eine Persistenz konfessionellerDeutungskulturen aus, die vom modernen Nationalstaatkeineswegs nivelliert wurden. In der Eidgenossenschaftwurden die Auseinandersetzungen um nationale und regionaleIdentität weiterhin auch entlang konfessioneller Trennlinienausgefochten.

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