Die biographische Fiktion in der französischen Gegenwartsliteratur : Der Biograph und seine Figur im Dialog (Edition Lendemains) (1. Auflage)

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Die biographische Fiktion in der französischen Gegenwartsliteratur : Der Biograph und seine Figur im Dialog (Edition Lendemains) (1. Auflage)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783381131310

Description

In der jüngsten Zeit erfreut sich biographisches Erzählen großer Popularität. Eine bemerkenswerte Neuentwicklung ist die biographische Fiktion oder Biofiktion, die das Leben einer historischen Persönlichkeit in literarischer Gestalt verarbeitet. Dabei findet sich häufig ein Biograph, der in unterschiedlich expliziter Form mit der biographierten Person in Dialog tritt. Die Studie untersucht anhand dieser Relation wesentliche Entwicklungen biographischen Schreibens in der französischen Gegenwartsliteratur. In jüngster Zeit erfreut sich biographisches Erzählen großer Popularität. Eine bemerkenswerte Neuentwicklung ist die biographische Fiktion oder Biofiktion, die das Leben einer historischen Persönlichkeit in literarischer Gestalt verarbeitet. Bekannte Autoren wie Jean Echenoz, Emmanuel Carrère, Pierre Michon oder Patrick Deville verfassen solche biographischen Texte. Dabei fällt auf, dass häufig neben der biographierten Person noch eine zweite Instanz - ein Biograph - existiert, der auf unterschiedliche Weise mit der biographierten Person in Dialog tritt. Die Studie untersucht anhand dieser Relation wesentliche Entwicklungen biographischen Schreibens in der französischen Gegenwartsliteratur. I.Einleitung. Literaturhistorisches Panorama1.Einführung in die Thematik2.Die Rückkehr zum récit3.Die Rückkehr zum Biographischen4.Die Figur des AutorsII.Die biographische Fiktion: Definition und Korpus1.Theoretische Vorbemerkungen zum Biographischen2.(Auto-)biographische Vorbilder: autofiction und récit de filiation3.Definition der biographischen Fiktion3.1.Bestimmung der biographischen Fiktion3.2.Spezifische Charakteristika3.3.Bedeutung für die Entwicklung der Gegenwartsliteratur4.Abgrenzung zu anderen Genres5.Korpus und Vorgehen5.1.Präsentation des Korpus5.2.Beschreibung und Problematisierung der Reihe L'un et L'autreIII.Die biographische Fiktion zwischen Fiktionalität und Faktualität1.Struktur der biographischen Fiktion: Das Verhältnis von histoire und discours2.Fiktionaler bzw. faktualer Geltungsanspruch der biographischen Fiktion3.Referenzialität der biographischen Fiktion4.Biographische Fiktion als Wirklichkeitserzählung5.Mischung von paratextuellen Fiktionalitäts- und Faktualitätssignalen6.Die Verwendung von Quellen in der biographischen FiktionIV.Die Relation zwischen Biograph und biographierter Person1.Die diegetische Situierung der Erzählerfigur1.1.Evaluationen durch den Erzähler: Francois Bott und Michel Schneider1.2.Metafiktionale Kommentare des Erzählers: Jean Echenoz1.3.Die enquête des Erzählers: Patrick Deville und Patrick Modiano2.Erzähltheoretische Implikationen2.1.Selbstreferenzielle Aspekte2.2.Stellenwert der Subjektivität des Biographen2.3.Vermittlung von Wissen3.Die Kommunikation des Biographen mit der biographierten Person3.1.Der intradiegetische Dialog: Emmanuel Carrère3.2.Adressierung der dargestellten Person: Jean Echenoz und Christian Bobin4.Die biographische Fiktion als Dialog zwischen Biograph und biographierter PersonV.Darstellung von Annäherung und Distanzierung des Biographen: David Foenkinos: Charlotte und Didier Blonde: Un amour sans paroles1.Thematische Hinführung: Die enquête des Biographen2.Epiphanie? Inszenierung von (körperlicher) Affizierung2.1.Affizierung des Biographen beim Kontakt mit historischen Artefakten: Un amour sans paroles2.2.Offenbarungserlebnis im Angesicht von Kunstwerken: Charlotte3.Annäherung und Distanzierung des Biographen zur biographierten Person3.1.Die Immersion des Biographen beim Aufsuchen historischer Orte: Charlotte3.2.Die Inszenierung der Annäherung über eine Mittlerfigur: Un amour sans paroles4.Die selbstreferenzielle Dimension4.1.Die Selbstbespiegelung des Biographen: Un amour sans paroles4.2.Die Unerklärbarkeit der Ereignisse: Charlotte5.ZwischenfazitVI.Legitimationsstrategien des Biographen:Emmanuel Carrère: L'Adversaire und Laurent Binet: HHhH1.Thematische Hinführung: Identifikation des realen Autors mit dem diegetischen Biographen?2.Inszenierung thematischer Informiertheit des Autor-Erzählers2.1.Die Kenntnis des Gegenstands und der Schauplätze: HHhH2.2.Der Dialog mit dem Täter: L'Adversaire3.Narrative Strategien der Vergegenwärtigung3.1.Zwischen "raconter précisément" und "imaginer":Die Darstellung der Ereignisse in L'Adversaire3.2.Fiktionalisierte Rekonstruktion historischer Szenen: HHhH4.Metadiskursive Beglaubigungsstrategien4.1.Die metatextuelle Kommentierung des Schreibprozesses: HHhH4.2.Die Suche des Biographen nach der eigenen Rolle: L'Adversaire5.Überlegungen zur Wirkung der Literatur5.1.Erkenntniskritische Aspekte: L'Adversaire5.2.Gedächtnisfunktion von Literatur: HHhH6.ZwischenfazitVII.Biographische Darstellung zwischen subjektiver Aneignung und Generalisierung

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