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Description
Diese Gegenstände vermittelten als Botschafter des Transfers zwischen Nord und Süd und bildeten folglich eine bedeutende materielle Grundlage der kulturellen Beziehungen. Sie dienten als diplomatische Geschenke, als Gratifikationen an der Grenze zur Korruption, waren Teil von symbolischer Kommunikation und Zeichen dynastischer Verbundenheit. Der Band präsentiert unterschiedliche Agenten des Transfers, etwa Händler im Herzogtum Krain, italienische Adelige in Wien sowie Botschafter und Gesandte in Rom. Botschafter des Transfers zwischen Italien und dem Habsburgerreich
Die Beiträge des Sammelbandes "Travelling Objects" widmen sich dem Austausch von Kunstwerken zwischen Italien und dem Habsburgerreich während des 17. und 18. Jahrhunderts. Diese Gegenstände vermittelten als Botschafter des Transfers zwischen Nord und Süd und bildeten folglich eine bedeutende materielle Grundlage der kulturellen Beziehungen. Sie dienten als diplomatische Geschenke (Papsthof-Kaiserhof), als Bestechungsmittel (Odescalchi-Kaunitz) oder der symbolischen Kommunikation im Rahmen dynastischer Beziehungen (Mantua-Wien, Florenz-Innsbruck). Als Agenten des Transfers fungierten Händler (etwa im Herzogtum Krain), Adelige (Obizzi, Savoyen) sowie Botschafter und Gesandte (Savelli, Lamberg, Gallas, Albani, Apponyi).
Gudrun Swoboda ist Kuratorin für Italienische, Spanische und Französische Barockmalerei in der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien. Mag. Dr. phil., Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Ethnologie in Wien Cecilia Mazzetti di Pietralata ist Assoziierte Professorin für Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Cassino und Lazio Meridionale in Italien. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem künstlerischen und kulturellen Austausch zwischen Italien und dem deutschsprachigen Raum. Ihre Publikationen umfassen Studien zu Joachim von Sandrart und seiner "Teutschen Academie", zum Kunstsammeln in Rom und Wien, zur Kunstgeschichte des römischen Adels und zu den habsburgischen Gesandten in Rom im 17. und 18. Jahrhundert sowie auch zu Raffaels Tapisserien im Vatikan und zur Gartenkunst in frühneuzeitlichen Rom. Mag. Gernot Mayer (Universität Wien), studierte Kunstgeschichte in Wien und Venedig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf italienischer und mitteleuropäischer Kunst, auf Kulturtransfer und Sammlungswesen im 17. und 18. Jahrhundert. Silvia Tammaro studierte Architektur und Kunstgeschichte in Turin und Wien. In ihrer Forschungstätigkeit widmet sie sich der italienischen Kunst und Architektur des 17. und 18. Jahrhunderts, dem Kunst- und Kulturtransfer zwischen Italien und dem Habsburgerreich sowie der Sammlungstätigkeit und der Kunstpatronage des Savoyischen Botschafters in Wien, Luigi Girolamo Malabaila di Canale (FWF-Projekt).-
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