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Description
Edward Elgars "Spanish Serenade. Stars of the Summer Night" von 1892 für gemischten Chor und Orchester lässt ein bezauberndes Stimmungsbild einer Sommernacht in Spanien entstehen. Der Text stammt aus einem Schauspiel von Henry Longfellow und erklingt dort als nächtliches Ständchen vor dem Haus eines heimlichen Liebespaares. Mit gedämpften Streichern, geheimnisvoll zurückgenommenen Chorstimmen und nur vereinzelten Einwürfen der Holzbläser fängt Elgar in seinem Chorlied die verschwiegene nächtliche Atmosphäre der Szene ein. Gleichzeitig spielen sich die beiden Violinen mit lebhaften Terzenketten in den Vordergrund und Tanz-Rhythmen, Tamburin und Triangel geben dem Ganzen ein spanisches Kolorit.Das Werk liegt in drei originalen Fassungen vor: Die Orchesterfassung und die Klavierfassung sind mit dem vorliegenden Aufführungsmaterial realisierbar. Die Klavierfassung ist mit dem Klavierauszug der Orchesterfassung identisch. Elgars dritte Variante für Frauenchor (alternativ gemischten Chor), Klavier und zwei Violinen ist in Vorbereitung. Edward Elgar wurde am 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester geboren und lernte als Kind das Klavier- und Geigenspiel von seinem Vater William Henry und örtlichen Musiklehrern. Als Komponist war er Autodidakt, richtig bekannt und erfolgreich wurde er mit seinen Kompositionen allerdings erst in den 1890er Jahren. Den ersten Achtungserfolg erzielte er mit seinen ersten Kantaten "The Black Knight" (1893) und "King Olaf" (1896) sowie seinem Oratorium "The Light of Life" (1896). Den endgültigen Durchbruch als Komponist schaffte er 1899 mit den "Enigma-Variationen" op. 36 und ein Jahr später mit seinem Hauptwerk, dem Oratorium "The Dream of Gerontius".Elgar gilt als bedeutender Vertreter der musikalischen Spätromantik und gehört nach Purcell zu den wenigen britischen Komponisten, die international Bedeutung erlangten. Henry Wadsworth Longfellow war ein amerikanischer Schriftsteller, Lyriker, Übersetzer und Dramatiker. Sein Werk ist zwar zu einem Großteil in Vergessenheit geraten, lebt aber dennoch fort. Das epische Gedicht "The Song of Hiawatha" beispielsweise inspirierte Antonin Dvorak zum zweiten Satz seiner Symphonie "Aus der neuen Welt".



