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Description
(Short description)
Die einzelnen Werke des kirchenmusikalischen Zyklus der "Quattro pezzi sacri" entstanden 18891897 unabhängig voneinander, ihre Besetzung reicht von Solostimmen a cappella bis hin zum Doppelchor mit großem Orchester. 1898, im Jahr der ersten gemeinsamen Aufführung, ließ Verdi sie zusammen als "Quattro pezzi sacri" veröffentlichen. In den letzten Jahren seines Lebens kehrte Verdi mit der Komposition der "Quattro pezzi sacri" zu seinen Ursprüngen als Kirchenmusiker zurück. Bereits im Alter von 10 Jahren versah Verdi den Organistendienst in seiner Heimatgemeinde, später in Busseto, dem Ort seiner ersten musikalischen Ausbildung. Die Messen an der dortigen Stiftskirche gehörten zu seinen wichtigsten musikalischen Eindrücken. Im zeitlichen Umfeld seiner letzten Oper "Falstaff" (1893) wandte sich Verdi wieder der Komposition geistlicher Musik zu, diesmal in einer bewussten Auseinandersetzung mit historischen Vorbildern wie Palestrina und Bach.
(Author portrait)
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi, geb. 1813 in Le Roncole, Herzogtum Parma, gest. 1901 in Mailand, war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
Verdi, der aus einfachen Verhältnissen stammte, fiel früh durch sein außergewöhnliches Talent auf. Er erhielt von einem Organisten musikalischen Unterricht und 1823 wurde er mit Unterstützung eines musikverständigen Mäzens, des Kaufmanns Antonio Barezzi in Busseto, in das dortige Gymnasium aufgenommen. Bald vertrat er den Dorforganisten in der Kirche. Nachdem ihn das Konservatorium in Mailand 1832 abgelehnt hatte, wurde er - wiederum mit Barezzis Unterstützung - Privatschüler von Vincenzo Lavigna, einem Schüler von Paisiello. 1834 wurde er Organist und 1836 Musikdirektor in Busseto und heiratete Barezzis Tochter Margherita (die beiden Kinder aus dieser Ehe starben jeweils kurz nach der Geburt). In diesen Jahren studierte er intensiv nicht nur "Kontrapunkt" und die Grundlagen der Operngestaltung, sondern beschäftigte sich auch mit Politik und Literatur.
1838 ging Verdi erneut nach Mailand. Seine Oper "Oberto, Conte di San Bonifacio" wurde 1839 mit Erfolg aufgeführt. Mit seinem Werk "Nabucodonosor" (1842; später "Nabucco" genannt) wurde Giuseppe Verdi als führender italienischer Opernkomponist anerkannt.



