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Description
Franz Schubert komponierte die Messe in G-Dur (D 167) im März 1815. Erst ein halbes Jahr zuvor war er mit seiner ersten Messe in F-Dur (D 105) erstmals öffentlich als Komponist in Erscheinung getreten. Auch wenn kein konkreter Anlass für die Entstehung der zweiten Messe überliefert ist, entstand sie mit großer Wahrscheinlichkeit für Schuberts Heimatgemeinde in Lichtental (heute ein Stadtteil Wiens), wo sie auch zur Aufführung gelangte. Die ursprüngliche Fassung der Messe in G sah ausschließlich eine Besetzung mit Streichinstrumenten vor. Wenig später ergänzte Schubert jedoch Trompeten und Pauken ad libitum in einer überarbeiteten zweiten Version, die auch dieser Edition zugrunde liegt. Hintergrund der erweiterten Instrumentierung war vermutlich ein kirchlicher Festtag möglicherweise einer der Ostertage des Jahres 1815.



