Description
Die Tradition der Meditation mit Hilfe von Mandalas ist sehr alt. Sie ist in ihren Ursprüngen im alten Indien entstanden und wirkt auf Menschen im Westen oft rätselhaft und geheimnisvoll. Das Buch bietet eine fundierte Einführung in das Modell und seine Bedeutung für die Sicht auf die Wirklichkeit. Nach einem ersten allgemeinen Überblick über Mandalas nähern wir uns schrittweise einzelnen Phänomenen, dem Zusammenhang auf geistiger und materieller Ebene und der universellen Anwendbarkeit des Modells. Beispiele aus der modernen Alltagskommunikation, wie Internet, Medien und Computer, verdeutlichen und ergänzen die Darstellung. Der Mittelteil bietet einen tieferen Einblick in die Praxis mit Gottheitenyogas in der tibetischen Tradition. Er beschreibt die Grundlagen und den Aufbau und erklärt den Sinn von Einweihungen und Selbstermächtigung. An Hand von beispielhaften Beschreibungen einzelner Gottheiten - friedvoller und zornvoller - entsteht ein differenzierter Überblick über die Vielfalt der Angebote. Ein Teil widmet sich der Entstehung der einzelnen Gottheiten und ihrer Mandalas und der Weitergabe dieser alten Tradition in verschiedenen Lehrlinien. Zahlreiche Abbildungen und viele Praxisbeispiele ergänzen die Beschreibung im Text. Anschließend werden die verschiedenen Aspekte und Traditionen verglichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt und Anwendungsmöglichkeiten für einzelne Personen, aber auch größere Gemeinschaften, diskutiert. Das Buch endet mit einem Blick auf das große Ganze.Zusammenfassend sind Mandalas Modelle der gesamten Wirklichkeit und Instrumente für Veränderung. Gottheitenyogas aus der tibetischen Tradition sind gute Beispiele für die Anwendung von Mandalas am persönlichen Weg zur Erkenntnis. Mandalas im Allgemeinen können uns inspirieren und anleiten, selbst aktiver zu werden. Sie zeigen uns, - wenn wir genauer hinsehen, - wieviel Macht und wieviele Möglichkeiten auch in jedem Einzelnen verborgen liegen, und wie wir dieses Wissen in heilsamer Weise umsetzen können. Hannelore Röggla, geb. 1954 in Amstetten, studierte Physik und Medizin. Sie arbeitete als Ärztin und Psychotherapeutin in Wien und ist seit einigen Jahren in Pension. Sie ist Buddhistin und Leiterin eines kleinen Meditationszentrum in Wien. Sie lebt in Wien und im südlichen Niederösterreich. Sie ist ambitionierte Hobby-Gärtnerin, reist und wandert gerne, liebt Musik und alles Kreative.Sie veröffentlichte diverse wissenschaftliche Texte und 2005 ein Sachbuch im Kreuz Verlag (dzt. vergriffen). Seit 2002 schreibt sie Gedichte und nahm an diversen Dichterlesungen in Wien und NÖ teil, u.a. im Literaturhaus in Wien. "Laßt uns schauen das Licht der Sonne" ist ihre zweite lyrische Veröffentlichung.



