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Description
Auf dem Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofs in Wien erinnert heute ein Mahnmal an die Massendeportationen von rund 45 500 Jüdinnen und Juden. Weniger präsent im öffentlichen Gedächtnis ist, dass sich die Deportationen ab 1943 auf den Wiener Nordbahnhof verlagerten - einen Ort, der bereits zuvor über »Schutzhaft«-Transporte der Gestapo zu einer direkten Verbindung zwischen Wien und Auschwitz wurde. Zwischen 1943 und 1945 wurden von dort mehr als 2000 als jüdisch definierte Menschen in 33 Transporten nach Theresienstadt und Auschwitz verschleppt. Diese wissenschaftliche Publikation widmet sich erstmals der Dokumentation und historischen Einordnung dieses Deportationsortes und rückt seine Bedeutung ins Bewusstsein. Stellvertretende Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte, München. Leiterin des FWF-Projekts zu "Mischehefamilien" im NS-dominierten Europa. Im kuratorischen Team einiger Ausstellungen (zuletzt: "Das Wiener Modell der Radikalisierung. Österreich und die Shoah", 2021). Zahlreiche Stipendien sowie Preisträgerin des Leon-Zelman-Preises für Dialog und Verständigung 2022. Gastlektorin an den Universitäten Wien, Klagenfurt und Graz. Von 2001 bis 2003 Mitarbeiterin am Leo Baeck Institute in New York. Forschungsschwerpunkte: Jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, (Auto)Biographieforschung, Oral History, NS-Geschichte und Holocaust Studies. Dieter J. Hechtist Historiker, Fellow am Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Bereich Antisemitismusforschung. Zahlreiche Stipendien und Forschungsaufenthalte im In- und Ausland, Forschungsschwerpunkte: Jüdische Geschichte, Gender, Holocaust Studien und Antisemitismusforschung. Er ist Co-Autor des Buches "Topographie der Shoah. Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien, 1938 - 1945, Wien: Mandelbaum ²2018" und "Jüdische Reaktionen auf die nationalsozialistische Verfolgung. Quellenedition zur Verfolgung, Vertreibung und Selbstbehauptung der jüdischen Bevölkerung Österreichs 1938-1941, Graz: CLIO 2024".



