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Description
"Was ich hab gemalt, ist gemalt,
Was ich hab gedichtet, ist gedichtet
Es nützt für Jung und Alt,
Selbst wann man einiges vernichtet -
Juchhe!
Ich gehöre der Denker-Künstler-Gild an,
Bin ein Mann!"
Die Landessammlungen Niederösterreich verfügen über rund 550 Arbeiten von Josef Karl Rädler. Das entspricht etwa einem Zehntel seines geschätzten Gesamtschaffens und stellt heute das Fundament für jede wissenschaftliche Beschäftigung mit seinem Leben und Schaffen dar. Zeichnete Leo Navratil in seinem Rädler-Buch die Wahrnehmung der Ärzte nach, so liegt der Fokus der vorliegenden Publikation auf der Selbstsicht des Künstlers. Durch das systematische Erfassen aller zugänglichen Handschriften Rädlers wurde es möglich, sein reiches Künstlerleben minutiös nachzuzeichnen. Das Buch berichtet über seine familiäre Herkunft, sein erfolgreiches Berufsleben als Porzellanmaler und über mögliche Hintergründe, die 1893 dazu führten, dass man ihn in die damals sogenannte "Irrenanstalt" brachte. Man erfährt von seiner Wahrnehmung des Anstaltsalltags, von den behandelnden Ärzten, von seinen Freuden, Leiden und Sorgen. In erster Linie ist es Rädlers Wahrheit, die wiedergegeben wird, also jene Sicht, die für sein Schaffen relevant ist. Zahlreiche, unkorrigiert wiedergegebene Zitate bringen uns Rädlers Gedanken- und Gefühlswelt nahe, zwar kontextualisiert, doch in größtmöglicher Ursprünglichkeit - aus diesem Grund wurde auch die Fachterminologie der Zeit beibehalten.
Die umfassende Künstlermonografie "Irre, wer wolle. Das verrückte Leben des Josef Karl Rädler" erscheint anlässlich der Niederösterreichischen Landesausstellung 2026 "Wenn die Welt Kopf steht - Mensch. Psyche. Gesundheit.", die genau dort stattfindet, wo Rädler zwölf Jahre seines Lebens verbrachte - im Landesklinikum Mauer.
Wolfgang Krug, geboren 1965 in Wien, studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien. Seit 1991 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 1999 Kustos der Landessammlungen Niederösterreich. Er leitet die Sammlungsbereiche Kunst vor 1960 und Karikatur. Wolfgang Krug ist Ausstellungskurator und Autor zahlreicher Publikationen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der österreichischen Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wolfgang Krug, geboren 1965 in Wien, studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien. Seit 1991 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 1999 Kustos der Landessammlungen Niederösterreich. Er leitet die Sammlungsbereiche Kunst vor 1960 und Karikatur. Wolfgang Krug ist Ausstellungskurator und Autor zahlreicher Publikationen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der österreichischen Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Christian Bauer, geboren 1963 in Wien, ist an der Universität für Weiterbildung Krems mit dem Forschungsgebiet der österreichischen und europäischen Modeme befasst. Er ist Kurator des Egon Schiele-Museums und Gründungsdirektor der Landesgalerie Niederösterreich. Christian Bauer ist Kurator von internationalen Ausstellungen - zuletzt 2024 "Egon Schiele. Living Landscapes" an der Neuen Galerie New York - und Herausgeber von Büchern zur österreichischen Modeme und Gegenwartskunst. Die Kunst und das Umfeld Schieles sind Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen.



