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Description
Die erste Zeit meines Lebens
verbrachte ich mit Schweigen.
Ich liebte es zuzuhören.
Über die formale Sprache
der Mathematik
fand ich zu jener
der Poesie.
Ich bin ein Schreiber.
Ecevits Lyrik besteht aus wiederkehrenden Motiven. Ein uraltes Thema, das immer wieder zur Geltung kommt, zeigt sich bereits im Titel. Zärtlich wendet er sich seinem Gegenüber zu und knüpft damit an die Tradition der Liebeslyrik an. Die Gedichte sind zudem durchzogen von überraschenden Metaphern aus der Körperlichkeit der Medizin und der wiederkehrenden Verwendung der Farbpalette als symbolisches, manchmal metaphorisches Fundament. Charakteristisch ist schließlich auch die Reduktion auf das Wesentliche: einfache Formen, starke Symbole, prägnante Worte. Die Freude am Schmieden der Sprache, am präzisen Formulieren, wird in jedem Vers spürbar; hier zeigt sich die Begeisterung des Autors für die Kraft des poetischen Wortes.
Ecevit Ari, geboren 1975 in Steyregg bei Linz (OÖ), Akademisches Gymnasium Linz, Studium der Medizin, Vorlesungen der Philosophie (Vorsokratiker, Platon, Wiener Kreis, Ludwig Wittgenstein) und Sprachwissenschaft, Mitglied im PEN-Club, in der Theodor Kramer Gesellschaft sowie im Verein der Geschichte der Arbeiterbewegung. Lebt und arbeitet in Wien.Bisherige Lyrik-Einzelveröffentlichungen (publiziert unter dem Mädchennamen seiner Mutter): "heim.at", Neue Österreichische Lyrik (Anthologie türkischer Migration). EYE: Emirgân Yayinlari Editions, Hg. Gerald Kurdoglu Nitsche; Mitherausgeberin Yeliz Dagdevir. Literaturverlag, Landeck, Tirol / Istanbul, 2004. Zwischenwelt, Jg. 21, Nr. 3/4, Wien, April 2005, S. 52 & 53 (Nazîm Hikmet Ran "Mein Herz schlägt im Gleichtakt mit dem entferntesten Stern": Biographische Skizzen und Gedichte. Zwischenwelt, Jg. 25, Nr. 1/2, Wien 2008, S. 18f. Zwischenwelt, Jg. 30, Nr. 1, Wien, April 2013, S. 30 ("Mit einer Kerze in meiner Hand" - Gedichte).



