Hominide (wtb Wieser Taschenbuch 26) (2016. 128 S. 20.5 cm)

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Hominide (wtb Wieser Taschenbuch 26) (2016. 128 S. 20.5 cm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783990292068

Description


(Text)
Seine Geschichte erzählt Pitar, ein Australopithecus afarensis, der mit seiner Sippe vor Millionen von Jahren am Rand des zentralafrikanischen Regenwaldes in der Nähe der Savanne lebt. Des stets gleichen Alltags überdrüssig, versucht Pitar, aus dem Dunkel der Vorgeschichte emporzusteigen und die Seinen dabei mitzureißen. Es geht um nicht weniger, als den Sinn des Daseins zu begreifen und die Zivilisation zu entdecken.Dass Pitar das Wissen der zukünftigen Menschen vorausahnt und mit rhetorischem Geschick von Dingen spricht, die lediglich den heute Lebenden selbstverständlich sind, macht das Buch mit Augenzwinkern zu einem Spiegel unserer Gesellschaft. Anspielungen an historische Ereignisse, Hommagen an literarische Werke, satirische Betrachtungen und nicht zuletzt der lateinische Sprüche klopfende Kompagnon Carpediem gestalten in sieben Kapiteln eine ganz besondere Schöpfungsgeschichte.Eingebettet in die Veränderungen, denen die Hominidensippe unterliegt, wächst Pitars Liebe zu Maluma und reift im selben Grad, in dem die Frühmenschen zu neuen Ufern aufbrechen. Der siebente Tag jedoch, an dem alle zur Ruhe kommen, mündet in ein Finale, das die beiden Liebenden aus ihrem Paradies vertreibt und ihr Glück im Unbekannten suchen lässt.
(Extract)
Allen Ernstes hielt sie mir die aufgebrochene Eischale mit beiden Händen unter die Nase, bis an den Rand gefüllt mit dem schleimigen Straußeneiklar, das zu schlürfen zwar in manchen Situationen, wie etwa auf einem mehrtägigen Streifzug durch die Savanne, durchaus angebracht war, aber jetzt und hier, wo wir einander in trauter Zweisamkeit gegenübersaßen, wie ein Faustschlag aus der Tiefe der menschlichen Vorgeschichte wirkte. Natürlich blieb ich höflich und tat, als freute ich mich über ihre freundlich gemeinte Geste, tippte die Schale - eine Idee zu stark - mit den Fingern an, sagte erschrocken "ups!" und bemühte mich, dem sich zur Seite neigenden, aus ihrem Griff rutschenden und schnurstracks zu Boden sausenden Ei in ehrlicher Betroff enheit nachzustarren. Maluma seufzte verärgert, schüttelte den Kopf und rief: "Wenn du weniger Geschichten erzähltest, wärst du wohl nicht so ungeschickt!"
(Author portrait)
Klaus Ebner: geboren 1964 in Wien, lebt heute in Schwechat. Er studierte Germanistik und romanische Philologie, schreibt erzählende Prosa und Essays sowie Lyrik in Deutsch und Katalanisch. Wiener Werkstattpreis 2007. Premi de Poesia Parc Taulí 2014 (Lyrikpreis). Zuletzt bei Wieser: Andorranische Impressionen, Essay, Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec 2011.

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