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Description
Wir wissen, dass unser Lebensstil das Klima belastet - und handeln trotzdem oft anders. Im Supermarkt entscheidet am Ende der Preis, beim Reisen die Bequemlichkeit, in der Politik das kurzfristig Machbare. Warum klaffen Wissen, Wollen und Handeln so hartnäckig auseinander? Die Suche nach Antworten beginnt nicht bei Appellen, sondern bei unserer Geschichte. Ein Blick zurück zeigt, wie sich seit der Renaissance unser Verständnis von Freiheit, Verantwortung, Arbeit und Geld entwickelt hat - und wie daraus Denkgewohnheiten entstanden sind, die uns bis heute leiten. Viele der inneren Konflikte im Umgang mit dem Klimaschutz haben hier ihre Wurzeln. Dieses historische Verständnis erweist sich als überraschend praktisch: Wer erkennt, warum bestimmte Entscheidungen »automatisch« fallen, gewinnt Abstand und neue Orientierung. An konkreten Alltagssituationen wird deutlich, wie sich Gewohnheiten hinterfragen lassen und wie Verantwortung wieder als eigene, selbstbestimmte Handlung erfahrbar wird. Eine Einladung, aus kultureller Selbstklärung heraus handlungsfähig zu werden - heute und mit Blick auf die Zukunft. Wilhelm R. Kux, Jahrgang 1945, studierte Soziologie, Ethnologie und Wirtschaftswissenschaften in Frankfurt am Main und Tübingen. Beruflich war er in den Bereichen Kommunalwissenschaft, Erwachsenenbildung und Wirtschaft tätig. Nach 1990 arbeitete er als Waldorf-Oberstufenlehrer für Geschichte und Deutsch in Chemnitz, zuletzt in Berlin.



