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Description
Steigende Lebensmittelpreise, unbezahlbare Mieten, Sorgen um die Rente: Deutschland schlittert immer tiefer in die Wirtschaftskrise. Wie konnte ein Land, das lange zur ökonomischen Spitzenklasse gehörte, so schnell den Anschluss verlieren? Der Ökonom Tom Krebs hat die Wirtschaftspolitik aus nächster Nähe erlebt - unter anderem als Gastprofessor im Bundesfinanzministerium. Seine Diagnose ist klar: Die Krise ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen. Sie wäre vermeidbar gewesen. Während die Regierung die Schuld bei den angeblich faulen Beschäftigten sucht und den Abbau des Sozialstaats propagiert, zeigt Krebs, dass solche Scheinlösungen die Krise nur verschlimmern. Er plädiert für eine geplante Marktwirtschaft, in der demokratische Entscheidungen wieder Vorrang vor kurzfristigen Kapitalinteressen haben - und legt einen fundierten Plan vor: für bezahlbares Leben, starke Industrie, stabile Demokratie und eine Wirtschaft, die gegen die Klimakrise gewappnet ist. Tom Krebs ist Professor für Makroökonomik und Leiter des Zentrums zur Transformationsforschung an der Universität Mannheim. Er forscht zu den Auswirkungen von Wirtschaftskrisen auf Wachstum, Ungleichheit und Lebensqualität. Krebs ist Mitglied der Mindestlohnkommission und war der erste Gastprofessor am Bundesfinanzministerium. Zuvor lehrte er an verschiedenen US-Universitäten und beriet den IWF, die Weltbank sowie die Federal Reserve Bank of Minneapolis. 2023 wurde er mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Sein Buch Fehldiagnosen erschien 2024 bei Westend.



