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Description
Gesa, 37, hat nach dem Unfalltod ihres Mannes das Gefühl, dass ihr Boden unter den Füßen fehlt. Halt findet sie nur noch im Schreiben: Ihr grünes Tagebuch ist der Ort, an dem sie Erinnerungen, Ängste und vorsichtige Hoffnungen festhält. Eine zweite Lebenslinie ist Therese, 86, scharfzüngig, warmherzig und fest entschlossen, Gesa mit kleinen Zumutungen behutsam aus der Starre zu holen. Als Gesa ausgerechnet ihr Tagebuch verliert und Therese kurz darauf ins Pflegeheim muss, scheint das fragile Gleichgewicht endgültig zu kippen. Die Angst, jemand könnte ihre intimsten Gedanken lesen, trifft auf die Leere eines Alltags ohne vertraute Nähe. In diesem Spannungsfeld tritt Mick, ein zurückhaltender Pfleger mit eigener Geschichte, in Gesas Leben. Grünes Licht erzählt leise und eindringlich davon, wie Menschen einander Halt geben können, wie Schreiben tröstet und wie Beziehungen über Generationen hinweg wachsen. Ein Roman über Trauer, Schuldgefühle, Fürsorge, die Würde alter Menschen und die Frage, wie man wieder Vertrauen ins Leben fasst. Corina Minzlaff, 1976 in Zwickau geboren, lebt seit vielen Jahren in Bochum. Nach einer Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten studierte sie Medienwissenschaften und Anglistik an der Ruhr-Universität Bochum (B.A. 2005). Ein Stipendium führte sie für ein Jahr nach Galway in Irland, wo sie ihre Liebe zur Fotografie vertiefte und als Assistentin in einem Fotostudio arbeitete.Zurück in Deutschland war sie viele Jahre als Hochzeits- und Babyfotografin tätig und arbeitet heute an der Ruhr-Universität Bochum in der Verwaltung - nebenberuflich weiterhin als Fotografin. Seit 2022 ist sie Teil der "Literaturszene Bochum" und seit 2023 Gründungsmitglied des Literaturkollektiv Bochum e.V. Dort leitet sie unter anderem den Workshop "Vom Tagebuch zur Schreibroutine" und bietet angehenden Autor:innen Portraitshootings an literarischen Orten Bochums an.Als leidenschaftliche Tagebuchschreiberin ist sie überzeugt, dass das Schreiben mit der Hand hilft, Gedanken zu sortieren, Kreativität zu fördern und Erfahrungen von Verlust und Trauer zu verarbeiten. Diese Überzeugung fließt auch in ihren Debütroman Grünes Licht ein.



