- ホーム
- > 洋書
- > ドイツ書
- > Humanities, Arts & Music
- > Arts
- > photography
Description
GOTT&GILZ present a radical project about language, visual representation, and the re-appropriation of female and queer self-determination. What starts as a provocation in the title becomes a stage for feminist visibility: artists and musicians from the rap and pop scenes use imagery, writing, and bodies to explode categorizations and recode the concept of the cunt. What sets the series of works apart is that the people in the pictures not only posed for the camera, they also wrote accompanying essays and statements. The "Female Outstanding Talents, Zeniths of Emerging Notoriety"-in short, FOTZEN ("cunts")-captured in the book harness the "New Portrait" as a scene of self-dramatization, resistance, and aesthetic exaltation. As this book demonstrates, they have the power over their own image, and no one else! Karina Chernenko studierte Kunstgeschichte sowie vergleichende Kultur- und Religionswissenschaften an der Universität Marburg. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als freiberufliche Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin für Museen und Galerien. 2019 gründete sie zusammen mit ihrer Mutter, der Kunsthistorikerin Anjelika Spöth,die Plattform KUNST + kaviar, die sich der demokratisierten Kunstvermittlungverschrieben hat. Geboren 1970 in Otterndorf, Niedersachsen. 1988 Ausbildung zum Fotografen bei Wulf-Eike Naumann. Seit 1992 freiberuflicher Fotograf und Kameramann, unter anderem in eigenen Fotostudios in Hamburg. 2012 Gründung der Werbeagentur Gilz-Art UG. Gilz ist auch musikalisch aktiv und gründete 2018 mit Gordan Nikolic die Künstlergruppe »GOTT&GILZ«. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und er ist bekannt für seine Beiträge zur Erotikfotografie. Seit 2020 leitet er das virtuelle NFT Museum Hamburg und seit 2023 präsentiert er seine Werke in der Galerie Breidings Garten in Soltau. Geboren 1968 in Essen, Studium des Kommunikationsdesigns an der FH Düsseldorf, seit 2013 bekannt unter dem Künstlernamen GOTT GORDAN. Mitbegründer der Künstlerkollektive »tausendmeister« (1995), »GOLD« (2001) und »GOTT&GILZ« (2018).»Kennzeichen aller Werke von Gordan Nikolic«, so der Kunsthistoriker Carsten Roth in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung bambiraptor im KV Bochumer Kulturrat (2015),»ist ihr allegorisch verschlüsselter Inhalt und das Erfordernis, diesem auf den Grund zu gehen. Nikolic gestaltet das Erinnern in Zeiten zunehmend abstumpfender Bilderflutenprovokant als 'Kunst der Drastik' und kalkuliert daher eine Rezeption als geschmackloser, sexistischer oder politisch unkorrekter Umgang mit sensiblen Themen ein.« Eine Kunst, die es den Betrachtenden nicht immer leicht macht, wie auch Jürgen Boebers-Süßmann, Kulturredakteur der WAZ, konstatiert: »In öffentlichen Museen hätten diese Bilder es schwer. Und doch sind sie herausfordernd und verstörend. Dieser Künstler lässt uns nicht in Ruhe. In süffisanter Unerbittlichkeit wird an Narben gekratzt,bis sie blutig schimmern.«



