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Description
Which feelings and unconscious conflicts arise when dealing with the far right terrorism of the National Socialist Underground (NSU)? Taking a psychoanalytical approach, Charlie Kaufhold provides a multifaceted portrayal of German society, where racism and anti-semitism frequently influence people's perceptions. The focus are the psychosocial dynamics of the dominant society - that is, the part of society not affected by racism and/or anti-semitism. Vorwort von Mario Erdheim Danksagung Angaben zur geschlechterreflektierenden Sprache Teil I. Den ausgebliebenen Aufschrei zum NSU-Komplex verstehen und begreifen 1 Einleitung 1.1 Der NSU-Komplex als Irritation 1.2 Psychosoziale Dynamiken durch Irritationen verstehen: zum Forschungsdesign 1.3 Normativität, Paradoxien und die Möglichkeit der Veränderung 1.4 Forschungsstand 1.4.1 Das Forschungsdesiderat in der qualitativen Sozialforschung 1.4.2 Forschung zu den verschiedenen Akteur_innen im NSU-Komplex 1.4.3 Perspektivierung in Anlehnung an Autoritarismus- und Kritische Weißseinsforschung 1.5 Zum Aufbau der Studie 2 Theoretische Rahmung 2.1 Psychosoziale Dynamiken 2.2 Divergenzen psychosozialer Dynamiken 2.2.1 Die Komplexität von Herrschaft fassen 2.2.2 Veränderungen des gesellschaftlich Unbewussten 2.2.3 Ereignis und Situation 2.2.4 Der NSU-Komplex als Ereignis in einer von Herrschaft geprägten Situation 2.3 Die Dominanzgesellschaft 2.3.1 Eine psychoanalytisch-sozialpsychologische Begriffsbestimmung 2.3.2 Die Dominanzgesellschaft als Perspektive und Phänomen 2.4 Zusammenfassung 3 Methoden 3.1 Zur Erhebung: Gruppendiskussion 3.1.1 Facetten der Gruppendiskussion in der qualitativen Sozialforschung 3.1.2 Konzipierung und Durchführung der Gruppendiskussionen 3.1.3 Sampling-Strategie 3.1.4 Materialkorpus 3.2 Zur Auswertung: Tiefenhermeneutik 3.2.1 Szenisches Verstehen 3.2.2 Die Arbeit in und mit Gruppen: Interpretationsgruppen und Gruppendiskussionen 3.2.3 Irritationen und Fehlleistungen 3.2.4 Zur konkreten Vorgehensweise 3.3 Geltungsbereich der Ergebnisse 3.4 Zusammenfassung Teil II. Empirie: die psychosozialen Dynamiken zum NSU-Komplex Vorbemerkung zu Teil II 4 Die Gewerkschafter_innen4.1 Einleitung 4.1.1 Hintergrundinformationen zur Gruppendiskussion 4.1.2 Verlauf und thematische Schwerpunkte der Gruppendiskussion 4.1.3 Angaben zur Interpretation 4.2 Bedrohliche Nähe 4.2.1 Die nationalsozialistische Gewalt wird ausgeklammert 4.2.2 Der Faschings- und der Faschoverein 4.2.3 Verlagerung der Nazis in ein imaginäres Außen 4.2.4 Die Angst vor dem Eigenen 4.2.5 Zusammenfassung & theoretische Diskussion: eine psychotische Angst vor dem Verlust deutscher Identität 4.3 Der Versuch, die 'Heimat' zu schützen 4.3.1 Ruhe und Ordnung müssen (wieder-)hergestellt werden 4.3.2 Das störende Pochen und die randalierenden Nazis 4.3.3 Eingrenzung und Ausweitung 4.3.4 Zusammenfassung & theoretische Diskussion: die Vergeschlechtlichung der 'Heimat' und der sie störenden Aggression 4.4 Die Kontakthemmung 4.4.1 Ein konflikthaftes Gegennarrativ 4.4.2 Die Kontakthemmung gegenüber den Opfern des NSU 4.4.3 Zusammenfassung & theoretische Diskussion: drei Perspektiven auf die Kontakthemmung 4.5 Die deutsche Identität als Spannungsfeld4.5.1 Das Chaos, in das es kein Dazwischenkommen gibt 4.5.2 Der Wunsch nach Autorität, die das 'Problem NSU' lösen soll 4.5.3 Die Ambivalenz im Wunsch nach Autorität 4.5.4 Ausstieg aus einer unaushaltbaren Situation4.5.5 Zusammenfassung & theoretische Diskussion: Ambiguitätsintoleranz und der Staat als inneres Objekt 4.6 Zusammenfassung 5 Die Skatspieler 5.1 Einleitung 5.1.1 Hintergrundinformationen zur Gruppendiskussion5.1.2 Verlauf und thematische Schwerpunkte der Gruppendiskussion 5.1.3 Angaben zur Interpretation 5.2 Identitätsfragen5.2.1 Scheiternde Suche nach (deutscher) Identität 5.2.2 Der NSU als Bedrohung der Identität 5.2.3 Restabilisierung der Identität durch Ausschluss (deutsch-)türkischer 'Anderer' 5.2.4 Zusammenfassung & theoretische Diskussion: rassistischer Ausschluss 5.3 Vermeidung: der Zusammenhang von Identitätsfragen und dem NSU wird negiert 5.3.1 Die Gruppendynamik erlaubt keinen Widerspruch 5.3.2 Der Wunsch, einer unbequemen Affektlage zu entgehen5.3.3 Die kollektive Dimension der Vermeidung 5.3.4 Die Taten der Rechten und der Rechtsstaat 5.3.5 Zusammenfassung & theoretische Disk Dr. Charlie Kaufhold, Universitätsassistent_in (Postdoc) an der Universität Wien und Research Fellow an der International Psychoanalytic University Berlin
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