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Description
Der akribisch recherchierte Blick hinter die Kulissen des Fußballs in Osteuropa offenbart ein faszinierendes Spannungsfeld: privilegierte Armeeklubs versus lokal verankerte Betriebssportgemeinschaften, gut ausgestattete Hauptstadtclubs versus aufbegehrende Provinzvereine, staatliche Interessen am Fußball versus unkontrollierbare Begeisterung der Fans, großartige Nachwuchsmannschaften versus zumeist erfolglose Nationalteams.
Von Ungarns "Goldener Elf" der 1950er über das historische Sparwasser-Tor gegen die Bundesrepublik bei der WM 1974 bis zu Steaua Bukarests sensationellem Europapokaltriumph. Per Ole Hein zeichnet nicht nur sportliche Erfolge nach, sondern entschlüsselt das Wechselspiel zwischen Politik, Gesellschaft und Sport.
Anhand der Fußballgeschichte in sieben ausgewählten Staaten - Sowjetunion, Tschechoslowakei, DDR, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Polen - zur Zeit der sozialistischen Regime verdeutlicht der Autor Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowohl zwischen den einzelnen Ländern als auch im Vergleich zum Fußball in Westeuropa im "Kalten Krieg".
Der dramatische Niedergang nach 1989/90 und die bis heute spürbaren Nachwirkungen runden diese fundierte Analyse einer untergegangenen Fußballkultur ab, die weit mehr war als nur Sport.
Politologe und Historiker mit dem Schwerpunkt Osteuropa


