Klingende Innenwelten : Körperlichkeiten in der Musik Chaya Czernowins

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Klingende Innenwelten : Körperlichkeiten in der Musik Chaya Czernowins

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783962335007

Description

Das Buch "Klingende Innenwelten" untersucht die Klang- und Körperkonzepte in der Musik der israelischen Komponistin Chaya Czernowin.Anhand von detaillierten Analysen, Werkkommentaren und Komponist:inneninterviews wird gezeigt, wie Czernowin Klang als körperliche, psychologische und räumliche Erfahrung versteht.Themenschwerpunkte sind:Klangkörperlichkeit und Wahrnehmung: Das Musikinstrument als "bewegter Körper", Klang als lebendige Materie.Mensch-Instrument-Verhältnis: Fusion von Körper und Klang in zeitgenössischer Musik, etwa in Die Kreuzung, Hidden oder Heart Chamber.Interdisziplinäre Perspektiven: Bezug zu Philosophie, Psychologie, Neurowissenschaft und Performance Studies.Kooperation und Virtuosität: Rolle der Interpret:innen (z. B. Peter Veale, Noa Frenkel) und ihrer körperlichen Expertise in der Musikproduktion.Die Studie leistet einen Beitrag zur Ästhetik der Neuen Musik und zeigt, wie sich in Czernowins Werk Wahrnehmung, Körperlichkeit und Technik zu einer "Klangphilosophie" verdichten. Der Band erschließt, reflektiert und deutet Chaya Czernowins (*1957) Kompositionspraxis, den Körper und Körperlichkeiten ästhetisch und kompositorisch zu verhandeln. Anhand ausgewählter Fallbeispiele aus ihrem _uvre werden Methoden und Terminologien (weiter-)entwickelt, um den Parameter der Körperlichkeit musikanalytisch nachzuweisen: Ein Kapitel widmet sich Czernowins Begriff der Geste, der von der einzelnen Spieltechnik bis zur orchestralen Kraftanstrengung reicht. Ein weiterer Abschnitt zeichnet nach, welche performativen Spuren Musizierende in den Werken hinterlassen haben. Nach der Untersuchung von Atem als Klangmaterial schließt der Band mit einer Fallanalyse zur Oper Heart Chamber, die zwischen einer sinnlichen ASMR-Erfahrung und der Brutalität malträtierter (Klang-)Körper changiert. Vorwort und Dank 71Einstieg - »unter die Haut« 91.1Quellen und Forschungsstände 111.2Untersuchungskorpus, Gliederung und Inhalt 252Kopfkino: Strategien des Erfahrbarmachens in Czernowins Eigenkommentaren 292.1Mensch und Natur: zur Idee und zu den Hintergründen von Kompositionen als lebendigen Organismen 322.2Mit Ohren, Augen und Händen das Innere von Körper und Klang erfahren 473Konstruktionen und Dekonstruktionen von Klangkörpern 553.1Energ(et)isch in Bewegung: die Geste als musikalische »DNA« 563.1.1Von der einzelnen Spieltechnik zur interinstrumentalen Geste 643.2Das Instrument als Klangkörper 753.2.1Aufspalten und Einswerden: Meta-Instrumente als identitäre Entitäten 773.2.2(Re_)Komposition gestischer Fragmente zum String Quartet 913.3Instrumentale und instrumentierte Semantik: Pnima... ins Innere und Stichwort: Liebe 1013.4Interagierende Klangkörper: (Teil_)Kompositionen als Module 1323.4.1Kräftemessen: spielpraktische und physikalische Wechselwirkungen in Anea 1374Grenzgänge riskieren - Schwellen überschreiten? 1534.1Im Austausch: Widmungen als Spuren performativer Expertisen 1544.2Potenziale von Kompendien über Spieltechniken für die Musikanalyse 1734.2.1Fingerflattern wie ein Blatt im Wind: solistische Virtuosität in The last leaf 1764.2.2Zusammen wachsen: symbiotisches Ensemblespiel in Lovesong 1864.3Komponierte Superlative als Verkörperungen von Trauma in Pnima... ins Innere 2045Atem, Luft, Wind: zwischen existenzieller Körper- und lebhafter Naturerfahrung 2155.1While Liquid Amber und Adiantum Capillus-Veneris: Atem als aggressiver Klangerzeuger und sensualistisches Material 2185.2Das Orchester als Sturm und Lunge: Steigerung durch Respiration in The Quiet und Once I blinked nothing was the same 2356Mit jeder Faser? Heart Chamber als gesamtkörperliches Erlebnis 2536.1Zustände anstatt Handlung: Innenperspektiven einer Liebesbeziehung 2556.2Stillstehend in Bewegung - ohrenbetäubend still 2626.3Extremzustände: entspannende Klänge und malträtierte Körper 2716.3.1Die Wirbelsäule entlang kribbeln: Autonomous Sensory Meridian Response 2716.3.2Hyperventilation und Selbstverletzung 2777Ausblick - ein Panorama von Körperlichkeiten 286Anhang 290Verzeichnis der erwähnten Kompositionen Czernowins in chronologischer Reihenfolge* 290Kurzinterviews mit Musizierenden 308Gesamtübersicht Pnima... ins Innere 311Szenarien für Pnima... ins Innere (Auswahl) 315Quellen und Literatur 318Aufnahmen 318Musikalia 319Czernowins Selbstzeugnisse 322Literatur 327Websites und Datenbanken 342Verzeichnis der Abbildungen 343Register der Kompositionen Czernowins 346Personenregister (inkl. Ensembles, Bands, Chöre, Orchester) 347 Tobias Knickmann studierte Systematische und Historische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg. Er erhielt ein Stipendium des interdisziplinären Graduiertenkollegs Vergegenwärtigungen: Repräsentationen der Shoah in komparatistischer Perspektive an der Universität Hamburg und wurde mit einer Arbeit über Körperlichkeiten in der Musik Chaya Czernowins promoviert. Ferner war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Historische Musikwissenschaft ebendort und verfasste Artikel für das Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit. Er unterrichtet Musik und Geschichte an einem Hamburger Gymnasium.

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