Osteuropäisches München : Displaced Persons und Geflüchtete in der Nachkriegszeit

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Osteuropäisches München : Displaced Persons und Geflüchtete in der Nachkriegszeit

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783962334796

Description

Wie prägten osteuropäische Geflüchtete das Nachkriegs-München? Der Sammelband beleuchtet erstmals die vielfältigen Beiträge von Displaced Persons und Migrant:innen aus Osteuropa zur politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung der Stadt seit 1945. Historiker:innen und Zeitzeug:innen erzählen von Flucht, Integration und Erinnerungskultur in einer von Umbrüchen geprägten Metropole. München wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Zentrum der ost- und südosteuropäischen Migration. Als sogenannte Displaced Persons lebten ehemalige Zwangsarbeiter:innen, befreite KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene, Überlebende der Schoa und Geflüchtete vor der Roten Armee in der stark zerstörten Stadt. Der vorliegende Sammelband zeigt, wie diese Menschen das wirtschaftliche, kulturelle und politische Leben Münchens mitgestalteten. In den Beiträgen werden Orte rekonstruiert, an denen Displaced Persons und Geflüchtete lebten, arbeiteten und neue Gemeinschaften aufbauten. Historische Quellen und Fallbeispiele beleuchten das Leben in Sammellagern, die Bewältigungsstrategien und Zukunftshoffnungen der Individuen, die Rolle internationaler Organisationen und lokaler Behörden.Die hier versammelten Perspektiven verdeutlichen, wie Osteuropa München geprägt hat - und München Osteuropa. Dieser Band wirft nicht nur Schlaglichter auf einen bislang wenig erforschten Teil der Münchner Stadtgeschichte. Er bietet auch historische Kontextualisierungen aktueller migrationspolitischer Debatten und thematisiert Herausforderungen und Chancen, die durch Migration entstehen. InhaltVorwort: Erforschung und Sichtbarmachung der Münchner DP-Geschichteam Münchner Stadtmuseum, am Jüdischen Museum München und ander Ludwig-Maximilians-Universität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7Einleitung: Einführung, Forschungsstand, Konzeption des Buches . . . . . . . 16Zeugnisse und Orte der (Zwangs-)Migration in MünchenAndreas Heusler: Nachkriegszeit und Displaced Persons in derMünchner Stadtgeschichte und Erinnerungskultur . . . . . . . . . . . . . . 53Gudrun Wirtz: Displaced-Persons-Drucke aus München und Umgebungals historische Quellen (1945-1951) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70Axel Doßmann: Zeugenschaft im Widerstreit. David P. Boders Interviewsmit Displaced Persons in München 1946 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88Piritta Kleiner: Vergessene Orte der Münchner Nachkriegsgeschichte.Der KZ-Außenlagerkomplex Allach von 1945 bis 1953 . 124Displaced Persons in der Münchner StadtgesellschaftAndre Scharf: »Bleib du hier. Arbeiten kannst du [...]«. NichtjüdischeÜberlebende des KZ Dachau in der Münchener Stadtgesellschaft . . . . . . 157Jutta Fleckenstein: Displaced Artists. Die »Ausstellung der JüdischenKünstler« in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus im Jahr 1948 . . . . . 200Anna Holian: Existenzgründungen im Nachkriegsmünchen.Polnisch-jüdische Erwerbstätigkeit zwischen Kontinuität und Bruch . 222Vergemeinschaftung zwischen nation-building und transnationaler SolidaritätKatarzyna Person: Die Praxis der Ehrengerichte und dasGemeinschaftsleben der jüdischen Displaced Persons im Raum München . 245Kateryna Kobchenko: Die ukrainischen Displaced Persons.Eine Emigrantengemeinde zwischen nationaler Konsolidierungund politischer Konkurrenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292Maria Kovalchuk: Frauensolidarität in den Displaced-Persons-Lagern.Transnationales Engagement am Beispiel der Liga der Frauen im Exil . . . . 292Aushandeln von Migration zwischen Nachkriegszeit und Kaltem KriegVitalij Fastovskij: Erzählte Migration. Die »russische Sache«der Alexandra Tolstoy . 323Karolina Novinscak Kölker: Displaced Persons - Heimatlose -Gastarbeiter:innen. Migrantische Lebensrealitäten im Spannungsfeldalliierter, deutscher und jugoslawischer Migrationspolitik(1945 bis in die 1970er-Jahre) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 364Christian Höschler: »Können wir dieser Mutter ihr Kind verweigern,weil wir das Regime verurteilen, unter dem sie lebt?« Der Umgang mitunbegleiteten DP-Kindern zwischen München und Bad Aibling,1950-1951 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 416München als Standort der OsteuropaforschungTobias Weger: München und die deutsche Kultur und GeschichteSüdosteuropas in den späten 1940er- und 1950er-Jahren . . . . . . . . . . . . 435Felix Jeschke, Magdalena Mihaljevic und Kira Rettinger:Zwischen Volkstums- und Gegnerforschung. Die MünchnerOsteuropahistoriografie in der Nachkriegszeit . 457Dank . 477Verzeichnis der Autorinnen und Autoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 478 Dr. Felix Jeschke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München und Koordinator des Masterstudiengangs Osteuropastudien. Seine Forschungsinteressen umfassen die Infrastruktur- und Mobilitätsgeschichte, Imperiengeschichte und Wissenschaftsgeschichte, insbesondere mit Bezug auf die Tschechoslowakei und Ungarn im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, sowie die Geschichte der Osteuropaforschung in Deutschland. Er ist Autor von Iron Landscapes: National Space and the Railways in Interwar Czechoslovakia (New York 2021). Dr. Hannah Maischein ist Kulturwissenschaftlerin und Historikerin; sie leitet das Bauernhofmuseum Jexhof in Schöngeising. Am Münchner Stadtmuseum hat sie von 2015 bis 2024 als Kuratorin und wissenschaftliche Referentin der Direktion gearbeitet. Sie hat das Projekt »Nachkriegszeit und Migration in München« initiiert und in diesem Rahmen in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München die Ausstellungen München Displaced. Heimatlos nach 1945 (2023) und Radio Free Europe. Stimmen aus München im Kalten Krieg (2022) kuratiert. Sie ist Autorin von Augenzeugenschaft, Visualität, Politik - Polnische Erinnerungen an die deutsche Judenvernichtung (Göttingen 2015). Dr. Anke Stephan arbeitet als freiberufliche Historikerin und Gymnasiallehrerin in München. Zuletzt hat sie die Ausstellung München Displaced. Heimatlos nach 1945 am Münchner Stadtmuseum miterarbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Migrationsgeschichte, Oral History, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit, Jugend und »abweichendes Verhalten« (1945-1980), Geschichte der Sowjetunion und des postsowjetischen Russlands. Zu ihren Publikationen zählen Von der Küche auf den Roten Platz. Lebenswege sowjetischer Dissidentinnen (Zürich 2005) sowie Erlebte Geschichte? Oral History im Geschichtsunterricht. Ein Zeitzeugenprojekt über die Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa (Braunschweig 2019). Sie ist Mitherausgeberin des Buches Erinnerungen nach der Wende. Oral History und (post-)sozialistische Gesellschaften (Essen 2009).

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