"Selbst" und "Selbstsein" - ein philosophischer Bestimmungsversuch auf interdisziplinärem Grund : Dissertationsschrift (2017. 188 S. 220 mm)

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"Selbst" und "Selbstsein" - ein philosophischer Bestimmungsversuch auf interdisziplinärem Grund : Dissertationsschrift (2017. 188 S. 220 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783959354080

Description


(Text)
Diese Arbeit bestimmt das "Selbst" im Sinne der "Selbstorganisation", d.h. als die Art und Weise, wie sich Lebewesen strukturieren. Von diesem Ausgangspunkt wird zum einen das menschliche "Selbst" vor allem in seiner Doppelexistenz als leibliches Individuum und als soziale und sprachliche Singularität betrachtet und über den Begriff der Einstellung beschrieben. Zum anderen wird versucht "Selbstbestimmung" als ein Tun zu charakterisieren, in dem der Mensch sich "selbst" definiert, entwirft und praktisch umsetzt, und zwar nicht im Sinne einer "Selbstschau", sondern vielmehr im Sinne einer praktischen "Aneignung".
(Extract)
Textprobe:
Einführung in die Problematik:
a. Der Mensch und seine "Selbsterfahrung":
Wir Menschen sind biologische, soziale und kulturelle Wesen und stehen immer in Bezügen zu uns "selbst" wie zu einer Welt. Wir nehmen wahr, fühlen, denken, wollen und handeln und verfügen über ein Bewusstsein und Sprache. So können wir uns auf die Welt und uns "selbst" beziehen, diese erleben, beschreiben und deuten. Wir haben verschiedene Vorstellungen von uns "selbst", ein Gefühl uns "selbst" gegenüber, ein Wissen von uns und verschiedene Wünsche, Gedanken und Begehren, die uns antreiben und zu denen wir uns verhalten können.
Und wir sind mit uns vertraut, d.h. wir hegen "normalerweise" keinerlei Zweifel daran, dass wir "selbst" es sind, die etwas wahrnehmen, fühlen, denken, wollen und tun, und die ihren "Körper" und ihren "Geist" ganz "selbstverständlich" bewegen und benutzen und zwar in unserem Sinne und Interesse. So verstanden "besitzen" wir uns und sind wir wir "selbst". Wir empfinden uns,zumindest zumeist, als Urheber/-innen unserer Gedanken und Taten, als handelnde Wesen. Wir tun, so unser Eindruck, was wir wollen und für "richtig" erachten, wir agieren frei und "eigenständig" und sind dabei urteilende und wertende Instanzen. Daran hängen unsere Vorstellungen von "Selbstbestimmung" und Verantwortung. Dabei verstehen wir uns als zeitliche Wesen mit einer Lebensgeschichte, die erzählt, wie wir zu dem Menschen wurden, der wir sind. Wir haben eine Vorstellung davon, wie wir (gegenwärtig) sind und zumeist auch eine Vorstellung davon, wie wir (zukünftig) gern wären. Unser Sein umfasst unsere gegenwärtigen, erinnerten wie projizierten Aspekte, d.h. unsere Möglichkeiten wie unsere "Realität".
Diese verschiedenen Merkmale menschlichen Seins, und man könnte noch mehr nennen, charakterisieren das, was wir im allgemeinen als unser "Selbst" bezeichnen. Ein solches "Selbst" schreiben wir jedem Menschen zu, auch wenn es mitunter an eine bestimmte Entwicklungsstufe und einen gewissen Gesundheitszustand gebunden wird. Dieses "Selbst" ist für uns "selbst" unbestritten existent. Es benennt den Bezugspunkt unseres Fühlens, Denkens, Wollens und Handelns und beschert uns ein Zentrum und eine "Innerlichkeit". Es bezeichnet unseren Standpunkt, von dem aus wir die Welt und uns "selbst" erfahren und mit der Welt interagieren, und unsere individuelle Perspektive. Und es umfasst unseren Charakter, unsere Biographie wie auch unseren Antrieb und unsere Leidensfähigkeit.
Es macht uns zu "Handlungssubjekten", zu Träger/-innen von Verantwortung, zum "Subjekt" der Politik und des Rechts und im besten Fall zu mündigen Bürger/-innen. Denn es scheint zweierlei zu verbürgen. Zum einen impliziert es, dass wir "jemande" sind, d.h. Menschen mit einer bestimmten Biographie und einem Charakter. Zum anderen impliziert es, dass wir "selbst" es sind, die etwas tun und zwar im besten Fall nach den "eigenen" Wünschen und Einsichten. Wir sind nicht nur Getriebene der Umstände oder auchfremder Willen, sondern eben Handelnde mit "eigenen" Motiven und Bedürfnissen, die sich im Zuge einer Lebensgeschichte verwirklichen. In diesem Sinne scheint das "Selbst" als Annahme unverzichtbar zu sein, wenn wir Menschen eine gewisse "Autonomie", Vernünftigkeit und Verantwortung, aber auch eine gewisse Einzigartigkeit oder Individualität zuschreiben wollen, die wiederum eine Grundlage von Würde und Anerkennung benennt.
Nun sind uns jedoch gewisse Aussetzer in unserem "Selbstverständnis" und unserem "Selbstsein" nicht unbekannt. Wir haben nicht immer den Eindruck zu tun, was wir wollen oder für "richtig" erachten. Wir kennen das Gefühl, nicht über unseren Schatten springen zu können, uns nicht wirklich zu kennen, uns in uns "selbst" zu täuschen oder uns anderen Erwartungen anzupassen, sei es im Sinne einer Fremdbestimmung, eines "inneren" Zwangs oder auch einer Unentschlossenheit oder Passivität. Wir sind nicht immer ganz wir "selbst". Trotz dieser

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