Umweltzonen und Feinstaubbelastung: Die Auswirkung von Umweltzonen auf die Gesundheit der Bevölkerung (Erstauflage. 2015. 108 S. 10 Abb. 220 mm)

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Umweltzonen und Feinstaubbelastung: Die Auswirkung von Umweltzonen auf die Gesundheit der Bevölkerung (Erstauflage. 2015. 108 S. 10 Abb. 220 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783959348423

Description


(Text)
Mit Erlassung der 35. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) seitens der Bundesregierung am 10. Oktober 2006 wurde die deutschlandweit einheitliche Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge vorgeschrieben. Die sogenannte "Plakettenverordnung" trat bereits im März des darauffolgenden Jahres in Kraft. Im Dezember 2007 folgte eine Ausweitung auf Fahrzeuge, die zur Reduzierung der Feinstaubemission mit einem Partikelminderungssystem oder Fahrzeugkatalysator ausgestattet wurden. Auf Basis dessen war es den zuständigen Straßenverkehrsbehörden möglich, nach
40 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) den Kraftfahrzeugverkehr durch Einführung von Umweltzonen zu verbieten bzw. zu beschränken.
Die Auswirkungen von Feinstaub auf die menschliche Gesundheit sind in der Wissenschaft bereits ausführlich untersucht worden. In Folge dessen rücken folgende Fragestellungen, denen im Verlauf der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden soll, in den Fokus: Inwieweit wird eine Reduzierung des Luftschadstoffs durch Einführung der Umweltzonen erreicht? Und wie wirkt sich diese Entwicklung auf die Gesundheit der Bevölkerung aus? Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Einführung von Umweltzonen auf die Entwicklung der Feinstaubbelastung zu untersuchen sowie mögliche Effekte auf unterschiedliche Krankheitsbilder aufzudecken.
(Extract)
Textprobe:
Kapitel 4 Durch Feinstaub gefährdete Krankheitsbilder:
4.1 Atemwegserkrankungen:
4.1.1 Medizinischer Prozess:
Wie bereits im vorherigen Kapitel angesprochen, stellen die Atemwegserkrankungen eines der am stärksten durch Feinstaub hervorgerufenen Krankheitsbilder dar. Dazu gehören Erkrankungen der Lunge (u.a. Asthma, Bronchitis, COPD ), der Nasennebenhöhlen (u.a. Rhinitis, Sinusitis) sowie des Rachens (u.a. Pharyngitis). (LGA, 2014) Da in einer Vielzahl von Studien bereits die gravierende Wirkung von PM auf Asthmatiker untersucht wurde, liegt das Augenmerk zunächst auf dieser Krankheit.
Bei der Erkrankung Asthma handelt es sich um eine dauerhafte Entzündung der Atemwege, bei der aufgrund einer Schwellung der Schleimhäute die oberen Luftwege verengen und so die Ein- und Ausatmung behindern. Häufigste Ursache ist eine Allergie gegenüber bestimmten Stoffen, daher ist diese Ausprägung in der Regel als "allergisches Asthma" bekannt. Von diesem Asthmatyp sind überwiegend Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter 40 Jahren betroffen. In selteneren Fällen lässt sich Asthma auf keine allergische Reaktion zurückführen. Das sogenannte "nichtallergische Asthma" tritt überwiegend nach einer lange unerkannten Atemwegsinfektion auf. Hiervon betroffen sind in der Regel Erwachsene im fortgeschrittenen Alter (Kroegel, 2005).
Der Krankheitsverlauf ist für beide Typen episodenförmig. Die Dauer und Stärke der Beschwerden sind je nach Periode sehr individuell und lassen sich nicht verallgemeinern. Insbesondere der Wechsel von Zeiten des Wohlbefindens zu Beschwerdeintervallen unterscheidet Asthma von anderen chronischen Atemwegserkrankungen. Die Symptome reichen dabei von starkem wiederkehrenden Husten bis hin zur lebensbedrohlichen Luftnot. Verstärkt treten die Beschwerden an Tagen mit hoher Luftfeuchtigkeit, beim Sporttreiben und in rauchhaltiger Umgebung auf. Besonders letzteres macht den Zusammenhang mit einer hohen Feinstaubkonzentration deutlich. Leidet eine Person bereits unter Asthma, so verstärken die lungengängigen und ultrafeinen Partikel eine Reizung der Atemwege durch das Freisetzen von entzündungsfördernden Substanzen, die sich auf den bereits vorbelasteten Schleimhäuten ablagern. In Folge dessen kommt es häufig zu einer Asthmaattacke, der nur mit erhöhtem Medikamentenkonsum Einhalt geboten werden kann (Kroegel, 2005).
Ähnliches gilt jedoch auch für die anderen eingangs erwähnten Atemwegserkrankungen. Die Partikel dringen unbehandelt, d.h. mit allen Elementen, mit denen sie in der Luft organische Verbindungen eingegangen sind, in den Mund-, Nasen- und Rachenraum des Menschen vor. Bei entsprechender Menge können Krankheiten von Entzündungen bis hin zu Tumoren hervorgerufen werden. Dies geschieht einerseits durch die Freisetzung schädlicher Substanzen, die an die Partikel gekoppelt sind und andererseits durch die Aktivierung diverser Entzündungsmediatoren in den Körperzellen (Koch & Spieth, 2007

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