"Storytelling" als Dialogansatz: Ein erfolgversprechender Ansatz in der Vorbereitung und Durchführung internationaler Fr (2015. 84 S. 220 mm)

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"Storytelling" als Dialogansatz: Ein erfolgversprechender Ansatz in der Vorbereitung und Durchführung internationaler Fr (2015. 84 S. 220 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783958509993

Description


(Text)
Freiwilligendienste im Ausland haben in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen. Der Anspruch an die entsendenden Träger ist gewachsen und eine Professionalisierung in der pädagogischen Begleitung ist mehr denn je gefordert.

Diese Studie ist eine Antwort auf die Zielsetzung internationaler Freiwilligendienste wie weltwärts, die eine Völkerverständigung sowie einen interkulturellen Austausch fordern.

Der Autor entwickelt auf Basis der Dialogprojekte von Dan Bar-On und dem Ehepaar Hartkemeyer einen theoriebasierten Handlungsansatz, um in der Vorbereitung und Begleitung der Freiwilligen dieses Ziel erreichbar zu machen.
(Extract)
Textprobe:
Kapitel 3, Der Dialog nach Hartkemeyer & Hartkemeyer:
Das Verständnis des Dialogs basiert bei Hartkemeyer & Hartkemeyer auf den Überlegungen des Quantenphysikers David Bohm, der versuchte, Beobachtungen subatomarer Vorgänge auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme, wie z.B. die ökologischen Folgen der menschlichen Ressourcennutzung, zu übertragen.
Die Verbindung zur Quantentheorie besteht dabei in zwei Richtungen: Zum einen in der Erkenntnis, dass der/die Beobachter in in den Erkenntnisvorgang dahingehend involviert ist, dass jede Beobachtung eine Störung des Beobachteten erzeugt mit den Worten des Physikers Werner Karl Heisenberg gesprochen: Was wir beobachten ist nicht die Natur selbst, sondern Natur, die unserer Fragestellung ausgesetzt ist. Und des Weiteren die Feststellung, dass im subatomaren Bereich die Teilchen nicht mehr als Dinge gesehen werden können, sondern als wechselseitige Beziehungen von Dingen aufeinander, die wiederum als wechselseitige Verbindungen zwischen anderen Dingen usw. aufzufassen sind. Das bedeutet, dass die Welt nicht in unabhängig voneinander existierende elementare Einheiten zerlegt , also fragmentiert werden kann, sondern als komplexes Netz aus Beziehungen besteht. In der Konsequenz vertritt Bohm eine ganzheitliche Betrachtung und Bearbeitung komplexer Aufgaben in Form eines die Fragmentierung des Denkens überwindenden Dialogs. Er versteht den Dialog als Möglichkeit die Inhärenz des individuellen Denkens in einer Gruppe aufzudecken und in eine kohärentere gemeinsame Form zu transformieren. Das bedeutet, dass individuelle Konstruktionen als solche anerkannt und in der Schwebe gehalten, quasi vor sich aufgehängt werden, damit alle sie betrachten und untersuchen können. Bohm bezieht sich dabei auf die Vorannahmen, auf deren Grundlage die Welt durch den Menschen beobachtet wird und spricht sich für eine Suspendierung dieser mentalen Modelle aus. Aufgrund der Bedeutsamkeit dieses Aspekts in dieser Studie wird darauf im folgenden Kapitel noch ausführlicher eingegangen. Als Folge dieser Suspendierung der Annahmen im Dialog soll eine Art gemeinsames Denken entstehen, das es den Beteiligten durch die Verfügbarkeit der verschiedenen Konstruktionen erlaubt, ihre eigene Fragmentierung der Wirklichkeit zu überwinden und bisher nicht wahrgenommene Zusammenhänge zu erkennen. Zugleich besteht bei diesem Prozess die Möglichkeit zu erkunden, wie unsere Annahmen über das, was wir Wirklichkeit nennen, tief mit unseren nicht hinterfragten kulturellen Normen und Verhaltensweisen verwoben sind , denn viele sind sich der eigenen Annahmen und stillschweigenden Denkprozesse nicht bewusst. Peter Senge beschreibt diesen Vorgang als Perspektivenwechsel wenn er notiert: Beim Dialog werden die Beteiligten zu Beobachtern ihres eigenen Denkens.
Um sich den Quantentheoriebasierten Überlegungen Bohms sozialwissenschaftlich zu nähern, führte William Isaacs 1992-1994 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in unterschiedlichen Praxisfeldern eine Untersuchung über die Leistungsfähigkeit des Dialogs in Gruppen durch. Die Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt The Dialogue-project sollten zu Erkenntnisgewinnen über die Funktionsweise des Denkens, als auch zu einem Verständnis, wie soziale Systeme eine Veränderungsfähigkeit entwickeln können, führen. In Anlehnung an Bohm wurde festgestellt, dass Menschen sich aufgrund unbewusster spezifischer Denkstrategien, die sie in ihrer Biografie erworben haben, so und nicht anders verhalten und in der Konsequenz im Projekt ein Dialog angestrebt wurde, der ein Verständnis von Dialog als ein beständiges Hinterfragen von Prozessen, Sicherheiten und Strukturen, die menschlichen Gedanken und Handlungen zugrunde liegen voraussetzte. Es sollte sozusagen up stream flussaufwärts in Richtung der Quelle als dem Ursprung von Problem und Denken gegangen und somit die Wurzeln des Denkens erkannt und die daraus entstehenden Probleme lösbarer gemacht w

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