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Description
Franz Timmermann legt ein Werk vor, das seine jahrzehntelange Forschung zusammenfasst und auf unkonventionelle Weise einen fundierten Blick auf adoleszente existenzielle Problemlagen wirft, vor denen sich selbst Psychotherapeut*innen oft unbewusst verschließen. Unterschieden wird grundlegend zwischen Suizidalität als lebenserhaltendem Prozess unter Einbezug des Todes und Suizidgefährdung als Begrenzung des Lebens. Suizidale Adoleszente haben verwickelte Hindernisse in ihrer Identitätsbildung zu bewältigen. Die Verzweiflung kann aber den Anstoß dazu geben, sich von Hindernissen auf dem Lebensweg zu befreien und eine konstruktive Identitätssuche zu beginnen. Ein Freiheitskampf ist notwendig, um Suizidalität zu einer lebensbejahenden Revolution werden zu lassen.Zum Vergleich dazu werden öffentlich gewordene Fälle skizziert, die diesen Kampf nicht aufnehmen und uns somit auch an die Grenzen unserer Berufskultur in der Psychoanalyse des Jugendalters führen. Franz Timmermann, Dr. phil., arbeitet im Gebiet der analytischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie (VAKJP) sowie im des soziologisch-hermeneutischen Denkens (Universität Göttingen), in klinischer und eigener Praxis sowie als Dozent und Supervisor. Promotion mit einer qualitativen Forschungsarbeit über Sprachstile in der Adoleszenz (Universität Kassel). Ehemaliger Leiter der Leitlinienkoordinationsgruppe der VAKJP. Verschiedene Veröffentlichungen zur Adoleszenz.



