Nicolaus Rheginus als Übersetzer der pseudo-galenischen Schrift De historia philosopha : Ein Beitrag zur lateinischen Überlieferung des Corpus Galenicum (Serta Graeca 34) (2018. 512 S. 9 Tafeln. 24 cm)

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Nicolaus Rheginus als Übersetzer der pseudo-galenischen Schrift De historia philosopha : Ein Beitrag zur lateinischen Überlieferung des Corpus Galenicum (Serta Graeca 34) (2018. 512 S. 9 Tafeln. 24 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783954901951

Description


(Short description)

(Text)

(Short description)
A closer examination of the tradition of ps.Galen's Historia philosopha reveals that Diels underestimated Nicolaus of Rhegium's Latin translation and its significance for editing the Historia philosopha. This translation preserves readings that are superior to those of the extant Greek manuscripts. From this it can be inferred that the lost Greek manuscript used by Nicolaus must be independent of the extant Greek manuscripts, because those readings match readings transmitted in the doxographical tradition of the Placita philosophorum, more precisely in the tradition of ps.Plutarch's Placita philosophorum such as in the Arabic translation of the Placita philosophorum by Qus_a ibn Luqa or in Eusebius' Praeparatio evangelica.

(Text)
der Übersetzung des Nicolaus findet sich kein Hinweis darauf, dass dieser eine Handschrift vorliegen hatte, die einen der genannten Texte enthalten hat. Auch in dem ersten Druck der lateinischen Übersetzung aus dem Jahre 1502 durch Hieronymus Surianus, der die einzige Quelle dieser Übersetzung ist, da keine lateinische Handschrift dieses Textes erhalten ist, findet sich keine Kontamination mit diesen Texten. Einen Beitrag zu der unabhängigen Überlieferung ist der Tatsache zu verdanken, dass die Placita philosophorum im Textcorpus des Plutarch und die Historia philosopha als Epitome dieses Textes im Textcorpus des Galen überliefert worden sind. Erste Anzeichen über das Wissen von einer Verbindung dieser beiden Texte findet sich in einem Druck von 1525, der den griechischen Text der Historia philosopha enthält. Das Verhältnis zwischen der Historia philosopha, den Placita philosophorum, der Praeparatio evangelica und den Eclogae physicae ist ebenfalls erst seit dem 16. Jahrhundert be
(Author portrait)
- geb. am 06.04.1985 in Berlin
- Nach dem Studium der Klassischen Philologie mit dem Abschluss des Master of Arts an der Freien Universität Berlin Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Griechische Philologie bei Prof. Oliver Primavesi
- Forschungsschwerpunkt: Die doxographische Tradition des Aetius

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