Er lebte, wie er im Sterben gelebt zu haben wünschte! Christian Fürchtegott Gellert Bd.3 : Betrachtungen zu einigen Liedern und Oden von Christian Fürchtegott Gellert (2013. 108 S. 210 mm)

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Er lebte, wie er im Sterben gelebt zu haben wünschte! Christian Fürchtegott Gellert Bd.3 : Betrachtungen zu einigen Liedern und Oden von Christian Fürchtegott Gellert (2013. 108 S. 210 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783954882489

Description


(Text)
Gellerts Leben ist ein einziges Zeugnis seines evangelischen Glaubens. Alles, was er gedacht, erlebt, geschrieben und herausgegeben hat, kommt aus der Grundlage eines starken Glaubens. Besonders spüren wir diesen Glauben in seinen Geistlichen Oden und Liedern , denen dieser Band gewidmet ist und der sich auf eine frühere andersgeartete Ausgabe Steigers dieser Texte berufen kann. Der Herausgeber und Kommentator Friedemann Steiger ist Pfarrer im Ruhestand, Jahrgang 1938; er hat die Lieder, die noch heute im evangelischen Gesangbuch stehen und gern von unseren Gemeinden gesungen werden, und einige andere, die er für erwähnenswert hält, zusammengestellt und inhaltlich bedacht. Er findet, dass Gellert die einfachste Formel des evangelischen Glaubens gefunden hat, die zwar grammatikalisch nicht ganz richtig ist, aber theologisch umso mehr stimmt: Jesus lebt, mit ihm auch ich! Daran lasst uns festhalten.
(Author portrait)
Christian Fürchtegott Gellert, 4.7.1715 Hainichen (Sachsen) - 13.12.1769 Leipzig. G. stammte aus einem kinderreichen Pfarrhaus, besuchte die Fürstenschule St. Afra in Meißen und begann 1734 das Studium der Theologie in Leipzig. Aus finanziellen Gründen musste er 1739 die Universität verlassen und sich als Hauslehrer verdingen, konnte dann aber weiterstudieren (Magister 1743) und sich 1744 mit einer Arbeit über die Fabel habilitieren (eigene Fabeln hatte er seit 1741 in den 'Belustigungen des Verstandes und des Witzes' veröffentlicht). Der Privatdozent wurde 1751 zum a. o. Professor der Philosophie ernannt, musste aber weiterhin das magere Gehalt durch Privatstunden aufbessern. Als Universitätslehrer wie als Dichter war er äußerst populär; auch der junge Goethe zählte zu seinen Hörern. Äußeres Zeichen der öffentlichen Anerkennung war der Empfang durch Friedrich II. (1760). G. nimmt eine wichtige Position in der dt. Literaturgeschichte zwischen Gottsched und Lessing ein, zwischen dem aufklärerischen Rationalismus und empfindsamer Gefühlskultur. Neue Akzente setzte er mit seinem Versuch eines bürgerlich-empfindsamen Romans, mit seiner ebenfalls von engl. und frz. Vorbildern angeregten Hinwendung zum rührenden Lustspiel und seiner Propagierung eines einfachen, natürlichen Briefstils. Populär wurde Gellert v. a. mit seinen moralischen Fabeln, die den harmonischen Ausgleich zwischen Verstand und Herz nahezulegen suchten und dem aufklärerischen Tugendbegriff breite Resonanz sicherten, und seinen späten erbaulichen Liedern.

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