Handelssysteme in Finanzmärkten: Die Alternativen (Erstauflage. 2014. 148 S. 28 Abb. 270 mm)

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Handelssysteme in Finanzmärkten: Die Alternativen (Erstauflage. 2014. 148 S. 28 Abb. 270 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783954851911

Description


(Text)
Die internationalen Finanzmärkte sind bereits seit vielen Jahren einem nachhaltigen Strukturwandel ausgesetzt, der immer stärker auch deren Handelszentren, die Börsen trifft. Die aktuellen Entwicklungen in diesem Wirtschaftszweig weisen auf eine Neudefinition des Begriffs Börse hin. Das traditionelle Verständnis beschreibt die Handelsplätze als lokale oder regionale Präsenzbörsen mit begrenzten Handelszeiten. Die Geschäftsabwicklung findet auf dem Parkett in noch begreifbarer Handelsdimensionen statt. Das neue Geschäftsmodell andererseits ist durch eine Computerisierung, die keine geografische Zuordnung oder zentralisierte Form erlaubt, gekennzeichnet. Die Entwicklungen der Kommunikations- und Computertechnologien haben die komplette Automatisierung und Elektronisierung der Handelssysteme ermöglicht. Dadurch war es möglich, Alternative Trading Systems (ATS) zu bilden, die heutzutage eine ernsthafte Konkurrenz für traditionelle Börsen darstellen.
(Extract)
Textprobe:
Kapitel 3, Marktmikrostrukturtheorie von Finanzmärkten:
Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis herrscht eine Diskussion darüber, wie die Börsenstrukturen aufgebaut werden müssen, damit sie effizient und fehlerlos organisiert werden. Zudem haben Evolutionsschritte in dem Börsenwesen die Märkte völlig verändert. Daher ist es notwendig den Aufbau, die Funktionsweise und Theorie von Börsenstrukturen darzustellen um das Wesen und die grundlegenden Prinzipien der ATS zu verdeutlichen. Die weiteren Überlegungen beinhalten sowohl theorie- als auch praxisrelevante Aspekte. Am Anfang werden die Markteilnehmer vorgestellt und anschließend die Funktionen der Börsen kurz beschrieben. Nachfolgend findet eine Auseinandersetzung mit der Marktstruktur, die in die Marktmikrostrukturtheorie übergeht. Zum Schluss werden einige Implikationen des elektronschen Handels auf die Marktmikrostruktur dargelegt.
3.1, Marktteilnehmer in den Kapitalmärkten:
Die Theorie unterscheidet nach dem Transaktionsmotiv zwischen informationsmotivierte (Insider) und liquiditätsmotivierte (uninformierte) Investoren. Die informierten Händler haben einen besseren Informationsstand über den wahren Wert eines Handelsobjekts, der ihnen einen Vorteil verschafft. Dabei sind diese nicht nur die Insider, sondern alle Händler, die eine bessere private Information als die verfügbare öffentliche besitzen. Die Wissensquelle ist dabei ohne Bedeutung. Weil die Marktmacher über keine private Information bezüglich den Liquiditätswert eines Handelsobjekts verfügen, zählen sie auch zu der Gruppe, der uninformierten Händler.
Sowohl auf dem Präsenzhandel als auch bei dem Computerhandel gibt es drei Gruppen von Marktteilnehmern: Kreditinstitute, Kursmakler und Freimakler. Anders betrachtet sind die Akteure in den Finanzmärkten die Broker, die Marktmacher, die institutionellen und die privaten Anleger.
Die Kreditinstitute Handeln mit Wertpapieren auf eigener oder fremder Rechnung. Nur sie an der Börse können Wertpapiere für Kunden kaufen oder verkaufen.
Die Broker sind die Händler, die für die Investoren Aktien und Anteile kaufen und verkaufen. Dafür verlangen sie eine Provision (Courtage). Dabei sollen sie zu den bestmöglichen Preisen das Geschäft ausführen. Außerdem bieten sie Research-Service, Anlageberatung oder andere Finanzdienste wie Verwaltung von Fonds.
Die Broker werden weiter nach Kommissionsmakler auch Freimakler, der auf eigener Rechnung handelt und der Kursmakler auch als Specialist oder Amtlicher Makler bekannt, der die Aktien bestimmter Unternehmen betreut und für den ordnungsmäßigen Handel zuständig ist, unterteilt. Die Kurs- und Freimakler nehmen intermediäre Funktionen wahr, indem sie als Vermittler von Geschäften zwischen den Akteure am Börsenhandel auftreten.
Die amtlichen Makler handeln auf fremden Namen und auf fremder Rechnung. Sie dürfen Eigengeschäfte und Aufgabengeschäfte nur dann abschliessen, wenn dies zur Ausführung der erteilten Aufträge nötig ist (Spitzenausgleich) und die festgesetzten Betragsgrenzen nicht überschritten werden. Die Kursmakler stellen die Börsenpreise fest und vermitteln Aktien, die im Amtlichen Handel zugelassen sind. Sie übernehmen die Rolle eines Marktmachers indem sie Handelspreise zu denen die Händler Aktien kaufen oder verkaufen können, festlegen. Zudem haben sie die wichtige Aufgabe das Angebot an Wertpapiere sicherzustellen. Zu den Marktmachern zählen Großhändler, die mit den Brokern bei der Belieferung mit Wertpapieren in Konkurrenz stehen. Sie verlangen keine Provision, sondern verdienen am spread , der die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs darstellt

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