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Description
»Wenn sie keine Revolution wollen, warum verlegen sie dann auf ihren Plätzen Pflastersteine?«Die Heldin im Roman der belarusischen Autorin Julia Artjomowa beginnt ihre Reise auf dem Majdan in Kyjiw und gelangt über Minsk schließlich nach Moskau. Als Fotografin soll sie dort eine Fotoserie erstellen. Sie trifft auf eine Gruppe von Freunden und ein Geflecht von zunächst schwer verständlichen Beziehungen. »_ _ ____ _________« / »Ich bin die Revolution« ist eine sehr ehrliche, sehr weibliche und auf eine gute Art böse Geschichte über Revolution und Liebe, über Brüderlichkeit und Schwesternschaft, über sich auflösende Illusionen und das Erwachsenwerden als Entscheidung. Die Revolution zeigt sich hier vor allem als das Drama des modernen Menschen, der von seinem Gewissen, den Widersprüchen der Gesellschaft und dem Wunsch nach Freiheit und Glück gequält wird. Auch diese Revolution wird in einer Befreiung enden - wie alle Revolutionen über kurz oder lang. Die belarusische Schriftstellerin Julia Artjomowa (geboren 1985) studierte nach einem Abschluss am Belarussischen Kollegium Rechtswissenschaften an der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk. Sie emigrierte 2021 in die Ukraine und lebt derzeit in Polen.



