Description
(Short description)
"Es ist niemals zu spät, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben" (c) Sylvia Schöningh-Taylor - so könnte die Prämisse dieses Romans lauten. Dabei wird Sophia vom Universum eine schier unmögliche Mission auferlegt. Als hochsensibles, medial veranlagtes Kind will sie eine emotional verkrüppelte Mutter lieben lernen, die ihr das Leben zur Hölle macht. Kann Sophia ihre Familie und sich selbst von der Schuldenlast der Vergangenheit erlösen?Wie kann sie einem Gott vertrauen, der ihr mit ihrem ersten Schrei eine Familienhölle zugemutet hat? Und so begibt sie sich auf eine spirituelle Odyssee, angetrieben allein von ihrem Seelenauftrag, eine leidenschaftlich liebende Frau zu werden und den Himmel auf die Erde zu holen.
(Text)
Früh traumatisiert durch eine emotional verkrüppelte Mutter, vermag die Heldin des Romans schon als Kind nur über ihr Sex-Chakra Verbindung zu sich selbst aufzunehmen. Der strenge Gott der katholischen Kirche jedoch verstärkt die Schatten der Schuld und die Selbstangriffe.
Dank ihres Seelenauftrags zur bedingungslosen Liebe begibt sie sich auf den Weg der Heilung. In der bewussten Auswertung der eigenen Erfahrungen wird ihr schmerzlich bewusst, dass innerer und äußerer Friede ganz in ihrer eigenen Verantwortung liegen. Sie erschrickt vor der Größe ihres Seelenauftrages.
Auf der unermüdlichen Suche nach ihrer Unschuld lernt sie Osho und den tantrischen Weg kennen. Durch die sinnliche Erfahrung der dynamischen Meditation kommt sie in intensiven Kontakt mit der ursprünglichen Einheit allen Seins. Trennung ist eine Illusion und ein Konstrukt des Egos.
Bis sie zu ihrem wahren Selbst findet, ist es allerdings noch ein langer und schmerzhafter Weg. Die Wanderung durch die dunkle Nacht der Seele, auf der sie sich ihren Schatten stellen muss, bleibt ihr nicht erspart. Sie muss erst alles, was ihr lieb und teuer ist, loslassen, um aus dem Schleudergang des Lebens als der Mensch hervorzugehen, als der sie gemeint war: Eine leidenschaftlich liebende Frau, der sich ein neues Universum erschließt, in dem Wunder möglich sind.
(Extract)
Eines Tages ging sie durch ein Kaufhaus und sah eine Frau auf sich zukommen, gegen die sie eine spontane Abneigung empfand. Die Begegnung dauerte zwei Sekunden, dann wurde ihr klar, dass sie ihrem Spiegelbild begegnet war. Die Frau, gegen die sie eine spontane Abneigung empfand, war sie selbst! Die kleine optische Täuschung erschütterte Sophia im Innersten und ließ sie wochenlang grübeln. Nun war offensichtlich, dass sie sich selbst zutiefst ablehnte. Was sie an sich selbst ablehnte, das hasste sie offensichtlich auch bei anderen, denn es war ja eine Andere gewesen, die sie spontan abgelehnt hatte. Das war eine entsetzliche Erkenntnis!



