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Description
(Text)
Der Band behandelt Fragen der Bildung Europas von zwei besonderen Gesichtspunkten aus. Einerseits wird Bildung mit der Kategorie des Möglichen und der Freiheit verknüpft, und zwar als einer grundlegenden anthropologischen Konstante. Denn die Annahme, dass der Mensch ein mögliches, das heißt freies
Wesen ist, zeigt zugleich die wesentliche Notwendigkeit von Bildung an. Andererseits verankert der Band Bildung im Kontext europäischer Lebensformen, Kulturen und Menschenbilder: nach der Maßgabe gemeinschaftlicher Prägungen.
So kann auch der Titel des Bandes zweifach gelesen werden: Aus welchen grundlegenden Ansätzen des Denkens hat sich Europa herausgebildet? Und: Liegt in der Anthropologie, die den Menschen als ein mögliches und freies Wesen sieht, eine der entscheidenden Grundlagen europäischer Bildung?
(Author portrait)
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, geboren 1945, seit 1993 Professorin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden; zahlreiche Veröffentlichungen, darunter zur theologischen Grundlegung der Neuzeit und zur Anthropologie der Geschlechter.Hans Rainer Sepp lehrt an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Karls-Universität Prag.



