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Description
(Text)
In vier prägnanten Erzählungen fragt Marcus Imbsweiler nach den Berührungspunkten von Musik und Gewalt. Zwei Komponisten werden verhört. Eine Messe erzählt vom Schrecken des Krieges. Orden sind umzutauschen. "Böse Menschen kennen keine Lieder", so heißt es. Traditionell gilt Musik als die friedlichste aller Künste, als ein Gegenpol zu Brutalität und Krieg. Dabei war das Leben der meisten klassischen Komponisten von Konflikten überschattet, gehörte die Auseinandersetzung mit staatlichem Terror, Willkür und Machtpolitik zum Alltag. Welche Auswirkungen hatte dies auf ihr Schaffen? Und sind die Entstehungsbedingungen nicht ein wesentlicher Bestandteil jeder Komposition?
(Author portrait)
Marcus Imbsweiler, geb. 1967 in Saarbrücken, lebt seit 1990 in Heidelberg. Er studierte Germanistik und Musikwissenschaft und arbeitet seit 1997 als freier Musikredakteur und Autor. Mit Bergfriedhof startete 2007 seine Krimiserie um den Heidelberger Privatermittler Max Koller. Imbsweiler ist leidenschaftlicher Läufer, dem unterwegs die besten Einfälle kommen.



