Das Haberfeldtreiben : Geschichte und Mythos eines Sittenrituals (Kulturhistorische Bibliothek) (2011. 201 S. m. zahlr. Farb- u. SW-Abb. 24,5 cm)

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Das Haberfeldtreiben : Geschichte und Mythos eines Sittenrituals (Kulturhistorische Bibliothek) (2011. 201 S. m. zahlr. Farb- u. SW-Abb. 24,5 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783939856689

Description


(Short description)
Das Buch "Das Haberfeldtreiben" zeigt mit dieser Form der bürgerlichen Selbstjustiz, daß das Aufbegehren gegen die Obrigkeit nicht nur ein geschichtliches Phänomen ist.
(Table of content)
Aus dem Inhalt:
- 1. Entstehung des Haberfeldtreibens: Definitionen, Theorien, Interpretationen, Deutungen
- 2. Die historische Entwicklung des Haberfeldtreibens: Struktur und Veränderung
- 3. Sexualität und Moral beim Haberfeldtreiben
- 4. Haberfeldtreiben, sozialer Wandel und soziale Konflikte
- 5. Der Kampf der staatlichen Bürokratie gegen die Haberfeldtreiber
- 6. Brauchtumsverlust und Niedergang des Haberfeldtreibens
- 7. Der Habererbund - Dichtung und Wahrheit
(Author portrait)
Wilhelm Kaltenstadler (geb. am 22. September 1936in Affing) ist ein deutscher Historiker und Autor mehrerer fachwissenschaftlicher Bücher. Er veröffentlichte Werke zur antiken und europäischen neuzeitlichen Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte sowie zur bayerischen Volkskunde. - Nach seiner Schulzeit in den humanistischen Gymnasien St. Stephan und Descartes in Neuburg an der Donau, die er 1958 mit Abitur abschloss, studierte Kaltenstadler zunächst Philosophie und hebräische Sprachlehre an der Philosophischen Hochschule St. Stephan in Augsburg. Danach folgte ein Studium der Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilian Universität in München und an der Rudolfs-Universität in Wien, wo er mit dem Thema "Bayerisch-Österreichische Handelspolitik im 18. Jahrhundert" im Fach Wirtschaftsgeschichte bei Alfred Hoffmann 1966 mit "summa cum laude" promovierte. Danach folgte von von 1966 bis 1969 ein Studium der Volkswirtschaftslehre als Stipendiat der "Stiftung Volkswagenwerk", welches er als Dipl.-Volkswirt "magna cum laude" abschloss. Dann folgte ein post-graduate Studium mit Diplom-Abschluss in 1970 zur Geschichte des mediterranen Mittelalters an der Universität Florenz. - Nach einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Sozialgeschichte und Demographie bei Walter Rubner an der Universität Regensburg bis 1971 wurde er 1972 akademischer Rat für den Bereich "Wirtschaftsgeschichte" am Institut für Alte Geschichte an der LM-Universität in München und ab 1974 auch Lehrbeauftragter für antike Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Ab 1977 widmete sich Kaltenstadler neben seiner publizistischen Tätigkeit vor allem der Erwachsenenbildung mit Kursen zur Ausbildung von Betriebswirten in Steuer, Lehre und Finanzierung, und Studenten Fortbildungskurse im Rahmen von Upgrade-Studien an den Instituten "Sabel-Akademie" München und "Volkshochschule" in München. Seit 1987 ist er für das Telekolleg in Ingolstadt im Fach "Geschichte" und seit 1997 auch inden Fächern Betriebliches Rechnungswesen, BWL und VWL tätig. Daneben hielt er ab 1990 Vorträge zu den Themen Informationsbildung und Globalisierung in Kooperation mit verschiedenen Konferenzen und Veranstaltungen der Universitäten Prag und der Braca-Karic Universität Belgrad. Im Mai 1998 erfolgte seine Ernennung zum Honorarprofessor im Institut für strategische Studien an der Braca-Karic-Universität Belgrad wegen seiner umfangreichen Kenntnis slawischer Sprachen, der Geschichte und Kultur slawischer Völker in Mittelalter und Neuzeit, und fächerübergreifender wissenschaftlicher Tätigkeit. Er ist seit 2002 im Ruhestand in der Nähe von München lebend. Kaltenstadler ist Vater von vier Kindern, und verheiratet mit Hermine, geb. Biederwolf.

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