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Description
(Text)
Eigentlich fängt es ganz harmlos an. Da gibt es einen Zirkus Blume, in dem eine Trapez-Truppe und ein Zauberkünstler gute Freunde geworden sind. Bei ihren gemütlichen Zusammenkünften nach Feierabend stellen sie fest, dass die Kluft zwischen Armen und Reichen im Land immer größer wird. Dagegen wollen sie nun etwas unternehmen. Der Zauberkünstler ist ein außergewöhnlich kluger Mann. Ihm fällt etwas ein, was wohl einmalig sein dürfte. Die Vier verlassen den Zirkus und ziehen in die Nähe von Berlin auf den Landsitz des Außergewöhnlichen. Von dort aus starten sie einige Unternehmungen, denen es zwar an Einmaligkeit nicht fehlt, was aber recht kriminelle Praktiken erforderlich machen. Die armen Leute in der jeweiligen Umgebung werden reich mit Geld beschenkt und glauben beinahe an Wunder. Robin Hood lässt grüßen und die Kripo bekommt Arbeit! Doch dann ändert sich das Vorgehen. Man wendet sich größerem Unrecht mit politischem Hintergrund zu und begibt sich in den Nahen Osten. Dort gelingt ihnen dann eine Sache, welche die Welt aufhorchen lässt. Aber das sollten Sie lieber selbst lesen!
(Extract)
Wie es im Leben so ist, empfinden sich bei gemeinsamen Arbeitsunternehmen stets einige Leute gegenseitig als besonders sympathisch. In unserem Fall kannten sich die Trapezartisten und der Zauberkünstler von früheren Engagements her und sind jetzt persönlich näher zusammengerückt. Es wurde im Prinzip eine Art von Ritual, sich nach dem Abschminken im Wagen des Kollegen Rudolf von Strelezky bei einer Flasche Wein noch ein bis zwei Stündchen zu unterhalten. Man konnte der einzelnen Dame und den drei Herren mit ruhigem Gewissen den Begriff `Original Ostindianer zugestehen. Sie hatten die DDR voll erlebt, was gleichfalls einen recht guten Bildungsstand bedeutete. Da ihnen am derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Geschehen im eigenen Lande vieles nicht gefiel, fehlte es an Diskussionsstoff nun aber wahrlich überhaupt nicht. Dafür sorgten schon die aktuellen Ereignisse.
(Author portrait)
Hans-Ulrich Brandt, geboren im Mai 1939 in Berlin, studierte nach dem Abitur an der Deutschen Hochschule für Musik im Hauptfach Trompete. Danach ging er viele Jahre mit namhaften Orchestern und Gruppen auf Tour. Dazu gehörten die tschechische Jazz- Big-Band "Gustav Brom" und das Orchester "Alfons Wonneberg". 1972 wechselte er den Beruf und wurde Musikredakteur beim DFF. Doch es hielt ihn nur zwei Jahre beim DFF und so arbeitete er von 1974 bis 1978 als Musikregisseur beim Plattenlabel AMIGA. 1979 kehrte Hans-Ulrich Brandt zum Fernsehen zurück und blieb dort bis zum Ende des Senders Musikchef der internationalen Showsendung "EIN KESSEL BUNTES". Diese Zeit verarbeitete er Mitte der 90er Jahre in einem Bild-Text-Band. Er ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) unter dem Dach der Dienstleistungsgesellschaft ver.di und arbeitet als freier Autor. Schwerpunkte dieser Arbeit sind zeitgeschichtliche Themen. Bei seinen Veranstaltungen wird viel und gerne mit ihm diskutiert. Hans-Ulrich Brandt lebt am südlichen Rande von Berlin, direkt an der Grenze zum Land Brandenburg.



