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Description
(Text)
Wie kaum ein anderes technisches Objekt des 20. Jahrhunderts vermochte der Computer die Befreiungswünsche und Einheitsträume unterschiedlichster Diskurse an sich zu binden. So ist die Geschichte des Digitalcomputers zugleich eine Geschichte jener Hoffnungen, die heute eine Archäologie unserer Gegenwart ermöglichen. In diesem Sinne beschäftigen sich die Beiträge mit vergangenen und gegenwärtigen Computer-Zukünften: mit den Utopien kollektiver Eigentumsformen und elektronischer Regierungen, mit den Visionen übermenschlicher Intelligenzverstärkung und eines überschaubaren Weltwissens, mit den Aussichten auf die Einheit von Kunst und Wissenschaft und eine computerliterate Informationsgesellschaft und anderen ausgewählten Szenarien.
(Table of content)
7 - 13 Vorwort (Claus Pias)17 - 27 Size Does Matter (Martin Warnke)29 - 45 Zeitlichkeit und Zukünftigkeit von Programmen (Mihai Nadin)47 - 66 Und wann nun endlich »Kunst« - oder doch lieber nicht? (Frieder Nake)67 - 86 Von papierlosen Büros und menschenleeren Fabriken (Margret Schwarte-Amedick)87 - 105 Computer Science Fiction (Herbert W. Franke)109 - 132 Experimentelle und spekulative Informatik (Georg Trogemann)133 - 155 Maschinenintelligenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit (Frank Dittmann)157 - 170 CommunicAID (Michael Gerhard, Thomas Kamphusmann)171 - 187 © 2004, Cornelia Sollfrank (Cornelia Sollfrank)189 - 193 Fragmente zu Medienkunst und Wissenschaft (Geert Lovink)197 - 206 Das GNU-Manifest (Richard Stallman)207 - 215 Das Wissen des Kapitals und der Software-Anarchismus (Wolfgang Pircher)217 - 240 »Children of the revolution« (Claus Pias)241 - 268 Das Ende der Universalmaschine (Volker Grassmuck)269 - 282 Informationen sind schnell - Wahrheit braucht Zeit (Rena Tangens)283- 296 Künstliche Universen im Computer (Otto E. Rössler)
(Author portrait)
Claus Pias ist Professor für Mediengeschichte und Medientheorie an der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor lehrte er in Weimar, Bochum, Essen und Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Technikgeschichte und Medientheorie.



