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Description
Autoren: Werner Mägdefrau, Rainer Lämmerhirt, Dana Lämmerhirt, Festeinband, 184 Seiten, 85 AbbildungenÜBER DAS BUCH:Dieses Werk eröffnet neue Perspektiven. Auch Kenner der Burgenlandschaft werden hier ungewohnte Blickwinkel, überraschende Details und vertiefende Einordnungen entdecken.Thüringen zählt zu den burgenreichsten Regionen Deutschlands. Kaum eine Landschaft zwischen Werra und Saale, Thüringer Wald und Harz, in der nicht Burgen und Wehranlagen das Bild prägen. Dieses Buch lädt dazu ein, diese steinernen Zeugnisse der Vergangenheit neu zu entdecken - nicht nur als Bauwerke, sondern als Schlüssel zur Geschichte Thüringens.Ausgehend von den historisch-kulturellen Grundlagen führt die Darstellung von den frühen Burgen und Wehranlagen des frühen Mittelalters über die Entwicklungen des 11. Jahrhunderts bis zur Zeit der Reichsburgen und Königspfalzen des 12. und 13. Jahrhunderts. Dabei werden Burgen als Zentren von Macht, Recht und Landfrieden ebenso beleuchtet wie ihre Rolle im Aufbau von Landesherrschaft und Territorialpolitik im hohen Mittelalter.Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der staufischen Burg als architektonischem Höhepunkt der Burgenbaukunst und als Symbol für Rittertum, Herrschaft und Repräsentation. Weitere Kapitel widmen sich weniger bekannten, aber bemerkenswerten Burgen, dem engen Verhältnis von Burg und Stadt sowie den Veränderungen der Wehrarchitektur im späten Mittelalter.Abgerundet wird das Buch durch einen ausführlichen Streifzug zu ausgewählten Thüringer Burgen und Wehranlagen, der historische Einordnung mit anschaulicher Beschreibung verbindet und den Leser auf eine konkrete Spurensuche mitnimmt.Verfasst wurde das Werk von einem außergewöhnlichen Autorenteam: Werner Mägdefrau, einem der profiliertesten Thüringer Mittelalterforscher, Rainer Lämmerhirt sowie der Geschichtsstudentin Dana Lämmerhirt. Gemeinsam verbinden sie wissenschaftliche Fundierung mit anschaulicher Darstellung - ein echtes "Dreigenerationenbuch", das sowohl Einsteiger als auch Kenner der Thüringer Burgenlandschaft anspricht. Kapitel I - Historisch-kulturelle Grundlagen Kapitel II - Burgen und Wehranlagen im frühen Mittelalter Kapitel III - Burgen und Wehranlagen im historischen Wandel des 11. Jahrhunderts bis zur Ersterwähnung der Wartburg (1080) Kapitel IV - Reichsburgen und Königspfalzen im 12./ 13. Jahrhundert Kapitel V - Burg - Recht - Landfrieden Kapitel VI - Burg - Landesherrschaft - Territorialpolitik im hohen Mittelalter Kapitel VII - Die staufische Burg als Bauwerk, Höhe- und Glanzpunkt der Burgengeschichte und des Rittertums Kapitel VIII - Bemerkenswertes über weitere Burgen Kapitel IX - Burg und Stadt Kapitel X - Burgen und Wehrbauten im späten Mittelalter Kapitel XI - Streifzug durch Thüringer Burgen und Wehranlagen Prof. Dr. Werner Mägdefrau, geboren am 24. Januar 1931 in Schwarza bei Meiningen, studierte nach dem Abitur an der Schiller-Oberschule in Zella-Mehlis von 1949 bis 1953 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Geschichte, Germanistik und Pädagogik (Staatsexamen 1953). Ab 1954 war er als wissenschaftlicher Assistent (Promotion 1955 mit einer Dissertation über das Mittelalter - Bild der Görres-Gesellschaft), Oberassistent (1956) und ab 1969 als Hochschuldozent für Geschichte des Mittelalters und Regionalgeschichte (Habilitation = Promotion B 1971 mit einer Dissertation B zur mittelalterlichen Stadtgeschichte Thüringens) an der Jenaer Universität tätig. Seit 1974 lehrte und forschte er dort am Historischen Institut beziehungsweise an der Sektion Geschichte im Rahmen der Lehrerbildung und Lehrerweiterbildung als Ordentlicher Professor Dr. sc. phil. für Geschichte des Mittelalters bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1991. In seinen Vorlesungen, Seminaren und Oberseminaren und in engem persönlichen Kontakt hat er viele Studierende für die Deutsche und Allgemeine Geschichte des Mittelalters und insbesondere für die Landesgeschichte Thüringens interessiert, zahlreiche Lehrerstudenten bis zum Staatsexamen und Diplom betreut, nicht wenige junge Wissenschaftler zu Promotion und Habilitation geführt und gefördert. Über 200 Publikationen weisen Werner Mägdefrau als engagierten Historiker und Mediävisten aus, der speziell zur Landes-, Stadt- und Universitätsgeschichte Thüringens arbeitete und publizierte, auch nach seiner Emeritierung auf diesem Gebiete tätig war. Prof. Dr. Werner Mägdefrau verstarb im Jahr 2021. (Harald Rockstuhl) Rainer Lämmerhirt studierte Geschichte und Deutsch im Lehramt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 1991 arbeitet er als Fachlehrer an einem Eisenacher Gymnasium. Bekannt wurde Lämmerhirt durch regionalgeschichtliche Forschungen und Veröffentlichungen in Westthüringen und im Hainichgebiet. Zuletzt untersuchte er die Kampfhandlungen im April 1945 zwischen amerikanischen Streitkräften und der deutschen Wehrmacht entlang der Werra. Lämmerhirt ist Vorstand des Mihlaer Heimat- und Verkehrsvereins, seit 1997 ehrenamtlicher Bürgermeister der Werragemeinde Mihla und arbeitet dort seit 1986 ebenfalls im Ehrenamt als Ortschronist.



