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Description
(Short description)
Im Jahr 1240 stellte der staufische König Konrad IV. das wohl kurz zuvor von der Ulmer Bürgerschaft gegründete Heilig-Geist-Hospital mit einer feierlichen Urkunde unter seinen Schutz - der erste schriftliche Beleg einer Institution, die das städtische Fürsorgewesen bis zum heutigen Tag prägen sollte. Durch reiche Stiftungen der Gemeinde und kluge Erwerbspolitik wurde das Hospital zum größten Grundbesitzer in Ulm und Umgebung, außerdem gelangten im Lauf der Jahrhunderte nahezu alle weiteren Wohlfahrtseinrichtungen wie Waisen- oder Siechenhäuser unter die Hospitalverwaltung. So konnte Ulm bereits zu Reichsstadtzeiten ein beachtliches soziales Netz vorweisen. Nach dem Übergang Ulms an Württemberg wurde das Hospitalvermögen in die "Hospitalstiftung" überführt, die seit 1979 als örtliche Stiftung des öffentlichen Rechts unter städtischer Verwaltung existiert und sich weiterhin den karitativen Bedürfnissen in Ulm widmet. Die durch zahlreiche und teilweise bislang unveröffentlichte Abbildungen illustrierte Publikation zeichnet nun den Weg vom mittelalterlichen Hospital bis zu den vielfältigen Aufgabenbereichen der gegenwärtigen Hospitalstiftung nach.



