Generation des Unbedingten : Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes. Ausgezeichnet mit dem Preis Das Historische Buch, Kategorie Zeitgeschichte und Kategorie Publikumspreis 2002. Habil.-Schr. (3. Aufl. 2003. 966 S. m. histor. Fotos. 230 mm)

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Generation des Unbedingten : Das Führungskorps des Reichssicherheitshauptamtes. Ausgezeichnet mit dem Preis Das Historische Buch, Kategorie Zeitgeschichte und Kategorie Publikumspreis 2002. Habil.-Schr. (3. Aufl. 2003. 966 S. m. histor. Fotos. 230 mm)

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  • 商品コード 9783930908875

Description


(Short description)
Die intellektuelle Elite des Nationalsozialismus
So funktional, sachlich, technisch, wie diese intellektuelle Elite ihre Beteiligung am Nationalsozialismus nach dem Krieg weiszumachen versuchte, war ihre Täterschaft nicht. Diese Männer verstanden sich keineswegs als Stubengelehrte oder bloße Vordenker. Sie waren nicht die Rädchen einer anonymen Vernichtungsmaschinerie, sondern sie haben die Konzepte entworfen, die Apparate konstruiert und selbst bedient, die den millionenfachen Mord möglich machten.
(Text)
Michael Wildt korrigiert die bisherige Auffassung, dass das Reichsicherheitshauptamt ein reines Verwaltungsbüro und seine Führungselite bloße "Schreibtischtäter" waren. Denn er weist ihre aktive Rolle in der Vernichtungspolitik des Reiches nach.

Am 27. September 1939 entstand unter der Leitung von Reinhard Heydrich aus Geheimer Staatspolizei, Kriminalpolizei und Sicherheitsdienst der SS das Reichssicherheitshauptamt. Dessen Führungskräfte sahen ihre Aufgabe in der "Reinhaltung des deutschen Volkskörpers". Sie sollten in dem von Hitler beschworenen "Schicksalskampf" die Gegner des NS-Regimes - in erster Linie die Juden als Verkörperung der "Gegenrasse"- vernichten.

Heydrich rekrutierte seine "kämpfende Verwaltung" aus politisch engagierten jungen Männern, die ihre sichere Existenz als Ärzte, Juristen oder Studienräte aufgaben, um in einer Institution mitzuwirken, die von jeder Rechtsgrundlage entbunden war. Sie lernten, zivilisatorische Hemmschwellen zu überwinden und den Massenmord als "Problemlösung" zu konzipieren und zu exekutieren.
(Author portrait)
Wildt, Michael
Michael Wildt ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt in der Zeit des Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin.