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Description
Wie konnte die Römische Republik trotz ständiger Konflikte über Jahrhunderte stabil bleiben? Die Studie zeigt, wie das politische System durch strukturelle Offenheit immer wieder neue Entscheidungsspielräume und Potentialitäten bereithalten konnte. Wie konnte die Römische Republik trotz ständiger Konflikte über Jahrhunderte stabil bleiben? Die Römische Republik zeichnete sich durch ein dynamisches politisches Gefüge aus, das sich durch eine strukturell angelegte Offenheit für die Erschließung neuer Spielräume über Jahrhunderte hinweg behauptete. An Beispielen wie dem Volkstribunat, dem mos maiorum oder der Religion zeigt diese Studie, welche Strukturen aus verschiedenen gesellschaftlichen Feldern es politischen Akteuren regelmäßig ermöglichten, neue Handlungsmöglichkeiten zu generieren - vor allem in krisenhaften Zeiten. Statt klarer Zuständigkeiten herrschte ein flexibler Umgang mit Ambiguität und Offenheit vor, der es erlaubte, immer wieder neu zu entscheiden, dadurch mehrere Möglichkeiten latent zu halten und bestehende Spielräume zu dehnen. Als analytisches Instrument dient das soziologische Konzept der Potentialität: Es hilft zu verstehen, wie das politische System gerade im Modus des Konfliktes und in der Latenz vieler Möglichkeiten seine Stabilität fand und sich wandelte, ohne seine Grundstruktur zu verlieren. PD Dr. Oliver Grote ist Althistoriker und akademischer Rat auf Zeit an der Universität Regensburg.



