Hartmann Schedel und sein "Liederbuch" (Publikationen der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft. Serie II / Publications de la Socié .4) (Neuausg. 2001. 417 S. 160 x 240 mm)

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Hartmann Schedel und sein "Liederbuch" (Publikationen der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft. Serie II / Publications de la Socié .4) (Neuausg. 2001. 417 S. 160 x 240 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783906768052

Description


(Text)
Im Zentrum dieser interdisziplinären Studien steht eine Musikhandschrift, die um 1460 von dem später berühmten Nürnberger Humanisten Hartmann Schedel (1440-1514) angelegt und in seiner umfangreichen Bibliothek auch überliefert wurde. Schedels Liber musicalis gehört mit über 120 mehrstimmigen Kompositionen im Stile eines Chansonniers zu den bedeutendsten erhaltenen Musikalien jener Zeit und Region. Eine historiographische Analyse der Forschungsgeschichte zeigt aber, warum diese Quelle bislang kaum ausgewertet wurde. Biographische sowie codicologisch-paläographische Untersuchungen führen zu einer lückenlosen Rekonstruktion ihrer Entstehung und Überlieferung, aber auch zu einem überraschenden Kontext für eine private Musikalie im 15. Jahrhundert. Zentral sind Schedels Bibliothek und damit Aspekte eines umgreifenden Sammelns und Kopierens. Die Merkmale seiner Abschreibetechnik verweisen auf eine "tradition typographique", die die Basis für eine inhaltliche Interpretation der oft schwer verständlichen Aufzeichnungen bildet. - Die Quelle stellt sich als Produkt einer primär schriftlichen Überlieferung von Musik dar, die nur sehr zurückhaltend in Hinblick auf eine Musikpraxis gelesen werden kann. Hingegen erweist sie sich als ergiebiger Gegenstand für exemplarische Fragen nach dem medialen Charakter einer Musikhandschrift aus der Schwellenzeit zwischen der schwindenden Handschriften- und beginnenden Druckkultur.
(Table of content)
Aus dem Inhalt: Die Quelle als "Erbe Deutscher Musik" zur Zeit des Nationalsozialismus - Codicologische und paläographische Studien - Biographische Annäherungen an H. Schedel - Zur Stellung und Funktion von "Musik" im Spiegel der Schedelschen Bibliothek - H. Schedel als Kopist - Eine "tradition typographique" als Überlieferungsmerkmal - Das Phänomen mehrfacher Contratenores - Lied oder Chanson als Chiffren für zentrale Produktion und periphere Rezeption.
(Review)
"Martin Kirnbauers Studie stellt eine Bereicherung unserer Vorstellung von der Überlieferung dessen dar, was der Autor als 'spätmittelalterlich' bezeichnet." (Laurenz Lütteken, Zeitschrift für Deutsches Altertum und Deutsche Literatur)
"Dem Autor ist zu danken, so wichtige Grundlagenforschung betrieben zu haben, auf die Wissenschaftler vieler verschiedener Fachrichtungen werden zurückgreifen können." (Albrecht Classen, Lied und populäre Kultur)
"...Kirnbauer's study provides valuable insights into music and music collecting of the period, vast amounts of material about Schedel and his environment, and, particularly invaluable information about libraries, copying methods, and so on. Not only for musicologists." (W.G. Marigold, Germanic Notes and Reviews)
"Ohne Zweifel ist diese Studie - die übrigens in einem umfangreichen Anhang einige unveröffentlichte Quellen zu Hartmann Schedel, einen Katalog sowie die Übertragungen einiger Kompositionen enthält - ein willkommener Beitrag zur Musik des 15. Jahrhunderts, einem Bereich, in dem deutschsprachige Monographien leider selten sind." (Michele Calella, Schweizer Musikzeitung)

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