Eine slowenische Chronik aus Kärnten 1914-1945 : Im Anhang: Das Tagebuch aus den Ersten Weltkrieg. Von der Einberufung zur k.u.k. Armee bis zum Gefangenenlager in Sibirien (Kitab Zeitgeschichte) (1. Aufl. 2015. 287 S. m. 18 Abb. 24 cm)

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Eine slowenische Chronik aus Kärnten 1914-1945 : Im Anhang: Das Tagebuch aus den Ersten Weltkrieg. Von der Einberufung zur k.u.k. Armee bis zum Gefangenenlager in Sibirien (Kitab Zeitgeschichte) (1. Aufl. 2015. 287 S. m. 18 Abb. 24 cm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783902878519

Description


(Text)
Franc Resman (1889-1968), ein Kärntner Slowene aus Ledenitzen am Faaker See, wurde als österreichischer Soldat 1914 in Galizien schwer verwundet und kam in russische Kriegsgefangenschaft; nach der Zwangsarbeit in Galizien kam er erst 1918 nach Hause zurück und übernahm den väterlichen Tratnikhof. Seine Erinnerungen spiegeln das Leben der Kärntner Slowenen bis zurück ins 18. Jahrhundert; Erzählungen seiner Eltern und Großeltern über die Situation der Kleinbauern in Südkärnten zeigen des harte Leben in dieser Zeit. 1923 begann er mit der Niederschrift seiner Erinnerungen an die Gefangenschaft in Russland von Ende 1914 bis 1918, aus der auch zahlreiche Karten und Briefe erhalten sind, die im Buch abgedruckt sind. Resman war nun Bauer und Mitbegründer der Elektrizitätsgenossenschaft Ledenitzen und Obmann des 1922 gegründeten Slowenischen Kulturvereins Ledenitzen. Er erlebte den "Abwehrkampf in Kärnten sozusagen von der "anderen Seite mit, Betrügereien der deutschkärntner Seite bei der Volksabstimmung von 1920 und die Verschärfung der Lage nach dem "Anschluss, die auch für seine Familie mit der Aussiedelung ins Deutsche Reich endete. Er engagierte sich auch für die Elektrifizierung seiner Heimat durch in Eigenregie errichtete Kraftwerke und im Genossenschaftswesen. Seine Familie wurde wie andere Kärntner Slowenen am 14.4.1942 von den Nationalsozialisten nach Hesselberg, Hagenbüchach und Eichstätt in Franken ausgesiedelt und kam 1944 nach Miesenbach in Niederösterreich, wo die Familie bis Kriegsende bleiben musste. Nach der Heimkehr erhielt er schließlich den von den Nationalsozialisten enteigneten Hof zurück. Das Buch ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Geschichte der Kärntner Slowenen in schwerer Zeit; bereichert wird das Memoirenwerk durch Briefe aus der Zeit des Ersten Weltkrieges von der Front und aus der Gefangenschaft und durch zahlreiche Fotos aus einem bewegten Leben. Das von Kriegsbeginn bis 1916 reichende Tagebuch aus Russland ist ein für Kärnten einzigartiges Zeugnis über die Schrecken und Entbehrungen im Weltkrieg und der Gefangenschaft in Sibirien.

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